Abflug: In New York wird der Roadtrip glitzernd zu Ende gehen.
© imago/Rainer Unkel
Eine so schwere Verletzung, wie sie sich der 27-Jährige Anfang März in Kaiserslautern zugezogen hat, ist nicht nur eine Belastung für den Körper. Auch die Psyche leidet. Der Heimaturlaub war da für Geist und Genesung mehr als gut. „Ich genieße die Zeit mit der Familie. Den Rückhalt zu spüren, das ist das Wichtigste“, sagt Polter. Am heimischen DFB-Stützpunkt hat er währenddessen sein Reha-Programm abgespult. Nicht nur seine Kinder und seine Eltern muntern ihn auf, auch die „Friesen-Jungs“, wie er seine Kumpels nennt.
Bei Polter gibt's Stulle mit Wurst, Käse und Sauergurke
Polter, Vater von Kimba Sophie (5) und Lenox (3), ist ein Familienmensch, vier Geschwister hat er. Wie sehr ihm auch die Union-Fans am Herzen liegen, hat er jüngst bewiesen, als er auf seinem Instagram-Profil drei signierte Trikots verlost und aus dem Nähkästchen geplaudert hat. Abendbrot? Ist bei ihm nicht dekadent, sondern Stulle mit Wurst, Käse und Sauergurke.
Aber Neues entdecken hilft auch. Sich den Wind um die Nase wehen lassen, um nach den sportlichen Tiefschlägen der vergangenen Monate Schwung für die neue Saison zu holen. Polter fliegt nach Miami. „Dann geht es die Ostküste hoch nach New York“, sagt er. Mit Zwischenstopp in Orlando und: „Ich möchte das Weiße Haus in Washington anschauen.“
Landung: Die leuchtende Skyline von Miami ist der Start von Polters 2100 Kilometer langen Gute-Laune-Tour.
© imago/blickwinkel
2100 Kilometer Strand, Sonne, Glitzerwelt gegen den Fußballfrust. Rehatermine sind natürlich ebenfalls mit eingeplant. Er will ja möglichst bald wieder fit sein. An guter Laune wird es ihm nach dem US-Roadtrip bestimmt nicht mangeln.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com