1:4 gegen Wolfsburg

Eisbären leisten sich nächste Peinlich-Pleite

Nach dem 2:3 in Iserlohn geht's auch gegen den Tabellen-Vorletzten schief.

Patrick Berger
Lesezeit 2 Min
Symbolisch: Eisbär Brendan Ranford am Boden.

Symbolisch: Eisbär Brendan Ranford am Boden.

© City-Press GbR

Kracher von Müller

Vor 13418 Fans war es zunächst Jonas Müller, der die Hohenschönhauser gegen die Grizzlys in Führung brachte. Müller, am Vorabend noch zusammen mit den Kollegen Marcel Noebels und Frank Hördler zum Berliner Sportler des Jahres gewählt, verwertete einen Pass von Jamie MacQueen und donnerte den Puck mit 109 km/h ins linke Kreuzeck – das 1:0 (23.)!

Neun böse Minuten

Doch die Eisbären sollten in nur neun Minuten alles verspielen. Vor allem in Überzahl enttäuschten sie, brachten die Scheibe trotz insgesamt 63 Sekunden bei 5 gegen 3 nicht ins Tor. Und so kam es, dass zuvor Bergman den 1:1-Ausgleich erzielte (27.) und wenig später Cassels mit einen Penalty in der 36. Minute gar den Spieß ganz umdrehte. Als Latta das 1:3 (42.) machte, skandierten die Bären-Fans lautstark „Aufwachen!“.
Half nicht. Kurzzeit-Bär Jaspers markierte dann in Unterzahl sogar das 1:4 (48.). Advent, Advent, der Eisbär pennt.

Tore: 1:0 Müller (22:01), 1:1 Bergman (26:00), 1:2 Cassels (35:07), 1:3 Latta (41:48), 1:4 Jaspers (47:33). - Zuschauer: 13.418. - Strafminuten: Eisbären 4 - Wolfsburg 10

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