Am Sonntag gab Niels Giffey (Vordergrund) in seiner Rolle als Kapitän den Takt bei der Meisterfeier an. Verlässt er Alba Berlin im Sommer oder bleibt er? dpa/Tobias Hase

Erst ein Bad in den eigenen Fans, dann ein Sprung in den kalten Pool. Albas Basketball-Riesen haben den zehnten Meistertitel in der Nacht von Sonntag auf Montag ordentlich gefeiert. Zunächst mit ein paar Anhängern, später im Kreis aus Spielern, Familien und Freunden. Nach und nach wurden sie am Montag wach und teilten zahlreiche Glückwünsche, aber auch das eine oder andere Video aus der Partynacht über ihre Kanäle in den sozialen Medien.

Die Titelverteidigung in München, die erste gewonnene Play-off-Serie gegen die Bayern im siebten Anlauf, hatte große Emotionen ausgelöst, die unangenehmen Fragen nach der Zukunft wurden beiseitegeschoben. „Lasst mich erst mal den Moment genießen, danach können wir über solche Sachen reden“, sagte Niels Giffey noch in München.

Fünf Verträge laufen aus

Der Vertrag des Kapitäns läuft aus. Genau wie die von Johannes Thiemann, Maodo Lo, Peyton Siva und Jayson Granger. Giffey wird schon seit einiger Zeit mit Zalgiris Kaunas in Verbindung gebracht. Am Sonntag gab es wenige Stunden vor dem Spiel in München zudem das Gerücht, dass Simone Fontecchio, obwohl er noch zwei Jahre Vertrag in Berlin hat, zu Fenerbahce Istanbul wechseln werde.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nicht an jedem Gerücht auch etwas dran ist. Aber auch, dass Alba Berlin mit Abgängen gut umgehen kann. Schon im letzten Sommer gingen drei Leistungsträger. Und dennoch konnte Alba die Meisterschaft feiern.