Lange musste Stefan Peno bei den Spielen von Alba Berlin zuschauen. imago-images/Andreas Gora

Mitten in der Corona-Krise von „Gewinnern“ zu sprechen, ist schwierig, doch anders lässt sich die Situation von Stefan Peno kaum beschreiben. Vor 16 Monaten sprang dem Aufbauspieler von Alba Berlin im Match gegen Bayreuth die Kniescheibe heraus. In der Folge musste der Serbe, der immer wieder Schmerzen im lädierten Knie hatte, mehrfach operiert werden, sich langsam wieder zurückkämpfen.

Zwischenzeitlich habe er, wie er der Berliner Morgenpost berichtete, sogar ans Aufhören gedacht. Karriereende, Schlussstrich. Doch dann raffte er sich immer wieder auf: „Ja, es wird weitergehen. Einen Plan B hatte ich nicht. Und jetzt habe ich das durchgestanden.“

Die Corona-Pause kam Peno genau recht. In Ruhe konnte er sein Knie Stück für Stück weiter belasten, daneben sogar an seinem Distanzwurf arbeiten. Jetzt ist er bereit für das Meisterturnier in München, sogar schon für das erste Spiel heute (15 Uhr) gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt. „Ich werde der Mannschaft geben, was sie von mir haben will“, sagt er kämpferisch.