Niels Giffey bei der Arbeit: Das wird es so noch lange Zeit nicht geben. Foto: Imago Images

Berlin - Training nur zu Hause, keine Restaurantbesuche mehr – auch Niels Giffey (28), Kapitän von Albas Basketball-Riesen, kämpft mit der Corona-Krise: „Das ist alles schon seltsam, ein normaler Alltag ist so nicht mehr möglich.“

Wie sein gesamtes Team ist auch der 2,00-m-Mann vom Trainingsbetrieb erst mal freigestellt. Giffey versucht, möglichst wenig die eigene Wohnung an der Grenze zwischen Mitte und Prenzlauer Berg zu verlassen: „Ich gehe nur noch selten raus und habe mir schon vorm Verbot abgewöhnt, noch in Restaurants zu gehen.“ Einmal war er mit Alba-Kollege Johannes Thiemann joggen, aber auch das hat er eingestellt.

Heimfahrrad Gold wert

Fit hält sich der Nationalspieler vor allem auf seinem Heimfahrrad: „Das ist jetzt wirklich Gold wert.“ Denn ohne körperliche Aktivität wäre ihm wohl schon die Decke auf den Kopf gefallen. „Sport ist die einzige Möglichkeit, sich abzulenken. Jetzt merkt man, wie abhängig man vom Sport ist, wie sehr der eigene Gemütszustand davon abhängt. Die Ungewissheit ist eigentlich das Schwierigste.“

Auf  Basketball muss Giffey noch eine Weile verzichten. Aber so schwer ihm das auch fällt, weiß er auch: „Im Augenblick gibt es wichtigere Dinge.“