Simone Fontecchio (l.) war mit 18 Punkten Alba Berlins bester Werfer gegen Gießen. Foto: imago images/contrast

Ein guter Albatros fliegt nicht höher als er muss. Wer sein viertes Heimspiel innerhalb von acht Tagen hat, muss schließlich mit den Kräften haushalten. Erst recht, wenn zahlreiche Leistungsträger verletzt sind. Immerhin: Dreierspezialist Marcus Eriksson saß am Sonntag wieder auf der Bank, musste beim 92:82-Sieg des deutschen Meisters gegen Gießen aber gar nicht auf das Feld.

Die Pflichtarbeit gegen die abstiegsbedrohten Gäste erledigten die Mitspieler. Im ersten Viertel hatten die mal kurz Probleme, lagen zwischenzeitlich mit neun Punkten hinten (11:20). Wohldosiert aber schraubte Alba Berlin die Energie hoch, gewann das erste Viertel, führte zur Pause mit 45:37. Dass der dritte Abschnitt mit 22:23 verloren ging, war verschmerzbar. Die Albatrosse hatten ihren Gegner und den eigenen Energiehaushalt bis zum Ende unter Kontrolle.