Albas Niels Giffey quetscht sich um Bayern-Star Vladimir Lucic herum. dpa/Tobias Hase

Das Beste kommt zum Schluss... Na ja, zumindest wenn man Basketballer ist und Spaß an echter Qual hat.

Bester Beweis: das Finale (best of five) zwischen Alba und Bayern. Das Duell um den DM-Titel beginnt am Mittwoch in der MB-Arena vor 1450 Fans, Spiel zwei steigt dann am Donnerstag an gleicher Stelle vor 2000 Zuschauern (beide 20.30 Uhr). In diesem Rhythmus geht’s weiter.

Eine Frage der Energie

Dank Pokal und EuroLeague haben beide Teams rund 80 Saisonspiele in den Knochen, maximal fünf kommen in sieben Tagen dazu, mit drei Siegen hätte Alba den Titel verteidigt. Manager Marco Baldi: „Es geht einfach darum, was noch drin ist und wer noch was aus sich rausquetschen kann.“  

Das bestätigt Kapitän Niels Giffey: „Für uns Spieler ist das absolut brutal. Am Saisonende fehlt oft Energie, dieses Jahr ist das noch krasser. Und am einzigen spielfreien Tag sitzt du stundenlang im Zug. Aber sich darüber aufzuregen, nimmt nur noch mehr Energie ...“