Kapitän Niels Giffey stemmt den Meisterpokal, ganz Alba feiert in München mit. Foto: Imago/Camera4+

Das ist riiieeesig! Alba gewinnt Finale Nr. 4 bei Bayern 86:79 (38:30), damit die Best-of-five-Serie 3:1 und ist wieder Meister. Der zehnte Titel der Klubgeschichte ist einer des Willens, die Jungs von Trainer Aito Reneses (74) quetschen die allerletzten Reserven raus.

Um 17.23 Uhr ist es vollbracht, Kapitän Niels Giffey schwingt im  Meister-T-Shirt den 59 cm hohen und 6,5 Kilo schweren Meisterpokal in die Luft.

Granger wird MVP

Kurz zuvor hängt Coach Reneses jedem Spieler, Betreuer und den Machern um Sportchef Himar Ojeda und Manager Marco Baldi, der wiederum Aito ehrt, die Goldmedaille um. Jason Granger, am Sonntag mit 29 Punkten auf der Tafel und als MVP der Finalserie ausgezeichnet, schneidet auf den Schultern der Kollegen später als Tropäe das Netz vom Korb. Gänsehaut.

Und Krönung einer fast mörderischen Saison mit knapp 90 Spielen und zuletzt der Finalserie mit vier Partien in fünf Tagen. Und einem Thriller-Ende.

Aito überlegt noch

Alba liegt immer vorn, zehn Sekunden vor Schluss ist Bayern beim 79:80 auf einen Punkt ran. Drei Sekunden vor Schluss gehen den Gastgebern die Nerven durch, ein folgendes Freiwurf-Festival mit sechs Würfen, die sitzen, macht alles klar.

Meister-Coach Aito, der wieder mal offen lässt, ob er auch nächste Saison weiter der Chef ist: „Ich bin sehr stolz.“

Und Kapitän Giffey, der seinen wohl anstehenden Wechsel nach Kaunas nicht kommentiert: „Diese Saison war so unfassbar hart, jetzt sind wir einfach nur super glücklich.“