Albas Luke Sikma (r.) stellt sich Bayerns James Gist fast unüberwindbar in den Weg. Foto: dpa/Tobias Hase

Jawoll, Alba! Das ist echt riesig! Berlins Basketball-Helden kommen nach der Pleite in Finale 2 (Modus: best of five) sensationell zurück, gewinnen bei den Bayern in München 81:69 (37:37), gehen gesamt 2:1 in Führung und können heute an gleicher Stelle (15 Uhr) mit einem Sieg die Serie zumachen und ihren Meistertitel verteidigen.

Alba erwischt vor erstmals wieder 1300 Zuschauern im Audi Dome den besseren Start, führt schnell 9:0. Aber die Bayern berappeln sich, dann ist es wie eigentlich immer zwischen beiden Teams ein intensives Duell auf Augenhöhe. Mit 37:37 geht es in die Kabinen.

Alba quetscht besser

Im dritten Viertel geht bei Alba plötzlich nicht mehr viel, Bayern übernimmt das Kommando und führt zwischenzeitlich mit neun Punkten. Doch dann wachsen den Albatrossen neue Flügel. Wo auch immer sie die Energie hernehmen – sie ist plötzlich. Die Jungs von Chefcoach Aito Reneses drehen das Spiel und bringen es nach Hause.

Vor der Serie hatte Alba-Manager Marco Baldi schon prophezeit: „Wer mehr aus sich rausquetschen kann, der wird Meister.“ Antwort nach Finale Nr.3: Das ist Alba!

Lo ist noch nicht froh

Luke Sikma, gemeinsam mit Marcus Eriksson (beide 13 Punkte) erfolgreichster Alba-Werfer, findet: „Das war eine gute Antwort auf Donnerstag. Wir haben immer an uns geglaubt.“

Kollege Maodo Lo ist lieber noch ganz vorsichtig, was eine Titelprognose angeht: „Ich hoffe, dass wir Meister werden, aber Sonntag zu gewinnen, wird wahnsinnig taff. München hat in dieser Saison immer wieder Wunder hinbekommen. Dieser Mannschaft muss man alles zutrauen.“ Diesen Albatrossen aber auch …