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Vor 50.000 Zuschauern: Lena singt zum Abschied „An Tagen wie diesen ...“


Auf den Schultern ihrer Biathlon-Kolleginnen singt Magdalena Neuner ein Abschiedsständchen.
Auf den Schultern ihrer Biathlon-Kolleginnen singt Magdalena Neuner ein Abschiedsständchen.
Foto: dapd
Gelsenkirchen –  

„An Tagen wie diesen ...“ schmetterte Magdalena Neuner (25) ins Mikrofon. Sie saß auf den Schultern ihrer Biathlon-Kolleginnen, die gemeinsam mit 50.000 Fans in der Arena Auf Schalke mitsangen.

Emotionaler Abschied für unsere größte Athletin, die wir im Biathlonsport je gehabt haben. Magdalena Neuner schnallte noch ein letztes Mal ihre Ski für einen Wettkampf an, schulterte ihr Gewehr – und wurde in ihrem Abschiedsrennen vor der Traumkulisse in dem Fußballstadion des FC Schalke Zweite – hinter der Italienerin Dorothea Wierer.

Das war Magdalena Neuner am Samstag egal. „Es geht nicht um den Sieg sondern nur ums Feiern“, hatte sie schon vor dem Startschuss gesagt. Und dann schwebte sie nach den Klängen von „Skyfall“ James-Bond-mäßig in die Arena ein.

„Ein cooles Gefühl. Echt Wahnsinn“, stammelte unsere Gold-Lena. „Mein Abschiedsrennen werde ich nie vergessen. Es hat alles übertroffen. Jetzt habe ich den Biathlonsport perfekt und endgültig abgeschlossen.“

Magdalena Neuner schwebt in die Arena ein.
Magdalena Neuner schwebt in die Arena ein.
Foto: dpa

Am Abend gab’s dann eine große Feier. Alle waren sie mit dem Bus aus Wallgau gekommen. Papa und Mama, Oma, Freund Seppi aus der heimischen Blaskapelle. „Wir lassen den Tag noch ausklingen und werden heute Abend feiern“, kündigte Magdalena Neuner an.

Das tat auch Michael Greis (36). Auch der dreimalige Biathlon-Olympiasieger nahm am Samstag Abschied – was bei dem Trubel um Magdalena Neuner beinahe unterging. „Das Leben ohne den Leistungssport ist ganz anders, es gibt viele Überraschungen. Da kann sich auch der Michi drauf freuen“, sagte Lena.

Sie wolle nach der Gala in Gelsenkirchen zu Hause ganz ruhig ins neue Jahr feiern und dann am 19. Januar wieder bei „Wetten dass...“ auftreten, so Neuner.

Ganz nebenbei gewann das russische Duo Jekaterina Jurlowa/ Anton Schipulin am Samstag die Mixed-Staffel ...

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