Es sollte ein schöner Spaziergang für Dackeldame Paula werden. Doch zwei böse Doggen bissen das Tier. Um die Erstattung der Tierarzt-Rechnung musste sich der KURIER kümmern!
Was für ein Ausflug: Gemeinsam mit der fröhlichen Paula hatten ihre Besitzer Elke (70) und Norbert (70) Bünger den Spaziergang durch die schöne Märkische Schweiz gemacht. Frau Bünger: "Paula war vorschriftsmäßig angeleint, die anderen Hunde aber nicht. Sie stürzten sich auf unsere Kleine, bissen sie."
Mit dem blutenden, geschockten Hund eilten die Rentner zum Tierarzt. Der versorgte die Wunden, nähte die Bisse. Schon Stunden später mussten Büngers wieder zum Arzt. "Paula ging es immer schlechter." Erst Tage später war sie wieder richtig beieinander.
Die Tierarztrechnungen in Höhe von rund 250 Euro reichte Elke Bünger bei der Versicherung des Doggen-Besitzers ein. Eine Antwort kam nicht. "Einmal telefonierte ich mit einem Sachbearbeiter. Der fand die Unterlagen nach langem Suchen auf seinem eigenen Schreibtisch." Genutzt hatte das nichts. Erst als sich Büngers an den KURIER wandten, erwachte die Versicherung und entschuldigte sich. "Leider kam es zu Verzögerungen..."
Ein halbes Jahr nach dem Biss-Attentat wurden die Tierarzt-Kosten endlich überwiesen. "Unmöglich", schimpfte Elke Bünger. "Wie kann man eine Akte so lange unbearbeitet lassen!" DÜBB
Auch Ärger mit Unternehmen, Versicherungen oder Behörden?
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