Das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht“, sagt der Deutsche Gewerkschaftsbund. Das Recht auf Muße ist ein Menschenrecht, meint Katja Kipping, die neue Chefin der Partei „Die Linke“. Müßiggang ist für sie „gleichberechtigt mit Erwerbsarbeit“.
Deshalb soll er auch vom Staat finanziert werden, mit 1000 Euro im Monat. Im Klartext: der Staat soll mit dem von Katja Kipping geforderten „bedingungslosen Grundeinkommen“ das Recht auf Faulheit finanzieren. Kipping möchte dieses Grundeinkommen jedem Bürger monatlich auszahlen. Auch dem Millionär, der allerdings bei seiner Steuererklärung dann umso stärker zur Kasse gebeten werden soll.
Das heißt, der deutsche Staat soll jedes Jahr an seine Bürger erst einmal eine Billion Euro (1000 Milliarden) ausschütten, um sich das Geld anschließend bei den Reichen wiederzuholen. Wie soll das funktionieren bei einem Gesamtsteueraufkommen von derzeit 580 Milliarden?
Und wie will Frau Kipping einem Menschen, der für 1000 Euro im Monat arbeiten geht, erklären, dass sein Nachbar dieselbe Summe ohne jede Anstrengung vom Staat bekommt? Er wird sich wahrscheinlich ebenfalls für den Müßiggang entscheiden. Wenn nur jeder zehnte Deutsche so denkt, kostet das rund 100 Milliarden im Jahr.
Man muss offenbar über sehr viel Naivität und Weltfremdheit verfügen, um an die Spitze der Partei „Die Linke“ zu gelangen.
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