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2 Jahre Pause, dann Gold: Faris kam, lief und siegte

Berlin -

Fast zwei Jahre war er weg vom Fenster. Den damaligen Deutschen Meister und Jugendsportler des Jahres Faris Heritz (BSV 92) zwang eine Verletzung sprichwörtlich in die Knie. In der Zwischenzeit ist aus dem kleinen Eiskunstläufer ein großer geworden. Der sich mit dem Sieg bei der Deutschen U18-Meisterschaft eindrucksvoll zurückgemeldet hat.

Wachstumsstörungen in beiden Knien. So heiß die Diagnose vor knapp zwei Jahren. An Sprünge und die Belastung beim täglichen Training für tolle Eiskunstlauf-Küren war nicht mehr zu denken. Ein bitterer Abschied vom Eis auf unbestimmte Zeit. Es vergingen Wochen und Monate der Ungewissheit. Kehrt Faris zurück? Und wenn ja, auf welchem Niveau?

Die Antwort ist klar und eindeutig. 113,47 Punkte in der Jugendklasse U18-Herren bedeuteten Gold für den 15-Jährigen vor dem zweiten Berliner Starter Ian Stefan vom TSC (98,68). Als jüngster Teilnehmer dominierte der Sportschüler das Feld mehr als deutlich.

Zurückhaltung gibt es trotzdem im Hause Heritz. Trainerin und Tante Silke Heritz: „Wir sind erst ganz am Anfang von einem Comeback und haben noch einen langen Weg vor uns.“

Weiteres Gold für Berlin holten die Paare Minori Yuge/Jannis Bronisefski (Junioren) und Talisa Thomalla/Robert Kunkel (Nachwuchs). Auch Victoria Lange (Mädchen U18) stand ganz oben auf dem Treppchen. Mit Bronze kehrten Ronja Nickel (Mädchen U18) und Kai Jagoda (Nachwuchs Jungen) aus Obersdorf zurück. JH