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Trainer Pal Dardai: „Ostern tat Hertha BSC richtig gut“

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So soll es sein: Herthas Trainer Pal Dardai freut sich auf die restlichen Spiele der Saison.

Foto:

City-Press GbR

Berlin -

Die Saison biegt auf die Zielgerade. Sieben Ligapartien und das Pokalhalbfinale (gerne auch noch das Endspiel!) stehen für Hertha BSC auf dem Programm. Vor der Länderspielpause zementierten die Blau-Weißen souverän den dritten Platz. Wie motiviert Trainer Pal Dardai seine Jungs nun zum Schlussspurt, der am Sonntag (15.30 Uhr) mit dem Kracher bei Verfolger Borussia Mönchengladbach beginnt?

„Die Pause zu Ostern war nicht schlecht, vier freie Tage für die Köpfe. Alle Spieler sind positiv drauf und haben gute Laune“, sagt Dardai nach der ersten Übungseinheit der Woche. Dabei schielt er über die Köpfe der Journalisten vor ihm in den Himmel, wo sich ein wunderschöner Regenbogen abzeichnet.

Der Coach wirkt zuversichtlich und erklärt, warum die Pause Hertha nicht aus dem Rhythmus bringen wird, sondern stärker macht. „Wir können jetzt noch mal an taktischen Dingen schrauben. Die Jungs sind wieder aufnahmefähig. Und die Nationalspieler sind eh im Rhythmus.“

In der Formtabelle vor der Länderspiel- bzw. Osterpause standen die Blau-Weißen auf Rang zwei, mit zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen und 7:3 Toren. Nur Borussia Dortmund holte einen Zähler mehr.

Da will Pal natürlich anknüpfen: „Wir wissen genau, wie die Situation ist. In Gladbach wollen wir in Topform sein.“ Die Chance, die Fohlen auf neun Punkte zu distanzieren, ist riesige Motivation genug.

„Wenn wir schnell 52 Punkte erreichen, reden wir über neue Ziele“, sagte Dardai vor zwei Wochen. Gewinnt Hertha bei den Fohlen, wären es schon 51! Dardai: „Wenn wir da drei Punkte holen, dann kann ich viele Fragen beantworten.“

Kurze Pause. Dann muss er schmunzeln: „Aber wenn wir Unentschieden spielen, sollen mich alle in Ruhe lassen. Und bei einer Niederlage sowieso.“