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So geht Konkurrenzkampf bei Hertha Holland: Toll, dass Kobi wieder da ist

Holland überzeugte mit starker Abwehrarbeit und präzisen Flanken.

Holland überzeugte mit starker Abwehrarbeit und präzisen Flanken.

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imago sportfotodienst Lizenz

Berlin -

Zwei Spieler kämpfen um einen Stammplatz. Normalerweise geht es da heiß her, manchmal wird es sogar giftig. Bei Hertha BSC sieht das ganz anders aus. Kuschelkurs im Konkurrenzkampf. Shootingstar Fabian Holland (22) muss sich gegen Routinier Lewan Kobiaschwili (35) durchsetzen.

Und was sagt der Youngster? „Ich freue mich, dass Kobi wieder dabei ist!“

Nanu, was ist das für ein Friedensgipfel nach drei Tagen Training im neuen Jahr? Kobiaschwili musste sieben Monate DFB-Sperre wegen eines angeblichen Schlags gegen Schiri Wolfgang Stark beim Skandalspiel in Düsseldorf absitzen. Holland ersetzte ihn als linker Außenverteidiger überragend. Vierzehn Spiele, vierzehn Mal absolut zuverlässig.

Kobis Karriere neigt sich dem Ende zu, Fabians fängt gerade erst an. Doch Holland spricht schon so abgeklärt wie er spielt: „Klar haben wir Konkurrenzkampf. Alle fangen wieder bei null an. Ich hoffe, dass bei mir in dieser Saison noch ein paar Einsätze dazukommen.“

Das ist keine gespielte Bescheidenheit. Holland ist sich klar darüber, dass er sich mit Kobi und Felix Bastians heiße Kämpfe liefern wird, aber er freut sich darauf. „Davon hat die ganze Mannschaft etwas. Jeder Einzelne wird noch besser. Wir wollen doch aufsteigen“, so Holland.

Interne Duelle und trotzdem Teamgeist. Hollands größter Gegner ist die nächste Gelbe Karte, es wäre seine fünfte. Dann wäre er gesperrt und nicht mehr Kobi.