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Mittelfeldspieler kommt vom HSV: Skjelbred zurück: Ich bin so froh!

Zurück in Berlin: Skjelbred ist zufrieden.

Zurück in Berlin: Skjelbred ist zufrieden.

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City-Press

Berlin -

Am Ende wird alles gut! Während Herthas Profis noch immer wegen der 2:4-Pleite bei Leverkusen angesäuert sind, hat einer ganz gute Laune. Mittelfeldspieler Per Skjelbred ist zurück, unterschreibt am Montag nach monatelangem Poker mit dem HSV seinen Vertrag bei den Blau-Weißen.

Eine knappe Million Euro Ablöse zahlten die Blau-Weißen für Schelle an die Hanseaten. Der Norweger kam vergangenen September als Leihspieler, wurde Stammspieler und fühlt sich – anders als in Hamburg – an der Spree sauwohl.

„Ich bin so froh, dass ich endlich wieder hier bin“, sagt Schelle. Das ist nicht nur das branchenübliche Bekenntnis eines Profis zum neuen Arbeitgeber. Schelle meint es von Herzen. Er wollte eigentlich nie zurück nach Hamburg, obwohl sein Vertrag dort noch bis Sommer 2015 lief. Beim HSV war er immer nur Ersatzspieler, bei Hertha-Trainer Jos Luhukay genoss und genießt er jetzt wieder Vertrauen.

„Meine Familie fühlt sich hier wohl. Wir wollten nicht wieder umziehen“, sagt er. Schelle behielt seine Wohnung in Charlottenburg und wartete. Es klappte!

Über seinen Ex-Klub will er keine großen Worte verlieren: „Der HSV hat 0:3 gegen Paderborn verloren. Mehr braucht man nicht zu sagen.“ Skjelbred hatte nicht gespielt, ist endlich, endlich weg vom Chaos-Klub.
Gestern Mittag machte er den Medizin-Check. Heute gibt es die Vertragsunterschrift und dann ist er schon wieder weg.

„Ich fliege mit der norwegischen Nationalmannschaft nach London zum Spiel gegen England. Danach geht’s zurück nach Norwegen. Da hole ich meine Frau Kristina und meine Kinder Jonathan und Eline Sofie ab, dann kommen wir nach Berlin.“ Schelles blau-weiße Leben beginnt jetzt.



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