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24:26: Sigurdssons bittere Rückkehr

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Bundestrainer Dagur Sigurdsson

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dpa

Berlin -

„Danke, Dagur!“ – so stand es in der Schmelinghalle vor dem Länderspiel des deutschen Handball-Nationalteams gegen Katar auf der Anzeigetafel. Gut eineinhalb Stunden später leuchtete dort ein 24:26 auf. Schade! Ausgerechnet bei der Rückkehr des einstigen Füchse-Trainers Dagur Sigurdsson mussten die EM-Helden eine Niederlage einstecken.

Am Freitag hatten Dagurs Jungs den Vizeweltmeister in Leipzig noch mit 32:17 demontiert. Aber von diesem Schwung war im Fuchsbau wenig zu sehen.

Nach zwanzig Minuten setzten sich die Gäste ab und bauten den Vorsprung sogar bis auf sieben Tore (14:21/43.) aus. Erst zum Schluss kam das DHB-Team noch einmal auf. Sigurdsson war entsprechend bedient. „Nach dem klaren Sieg haben wir wieder gehört, wie toll wir alle sind und waren ein bisschen zu sehr verliebt in uns selbst. Mental waren wir einfach nicht bereit genug“, ärgerte sich der Isländer.

Niederlagen tun ihm auch in Testspielen weh! Der schöne Empfang ging deshalb unter. Dagur: „Klar war es schön, zurückzukommen. Aber noch lieber hätte ich gewonnen.“