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EHC-Schwur: Rankel: So schlecht spielen wir nicht wieder

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Eisbären-Kapitän André Rankel entschuldigt sich fürs 2:4 gegen Schwenningen.

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City-Press GbR

Berlin -

Ein Gute-Laune-Training führten die Eisbären im „Welli“ nicht gerade vor. Zu tief saß der Stachel wegen der 2:4-Klatsche in der MB-Arena gegen den Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings. Eisbären-Trainer Uwe Krupp wiederholte brutal klar: „Die ganze Mannschaft hat gegen Schwenningen schlecht gespielt. Da gibt es keine Ausreden.“

 André Rankel sieht das nicht anders, wenn er verspricht: „So schlecht spielen wir nicht wieder.“ Hoffentlich halten sich die Eisbären heute bei den Nürnberger Ice Tigers an das Wort ihres Kapitäns. Die Franken verstehen es bestens, Tore zu schießen. Ihre drei Topschützen Reimer, Reinprecht und Steckel bringen es auf 62 Tore. Die drei treffsichersten Eisbären Rankel, Barry Tallackson und Da-rin Olver können da mit 44 Toren kaum mithalten.

Auf solche Statistiken gibt Krupp nichts: „Wir werden nicht wieder auf dem schwachen Level vom Mittwoch spielen.“ Vielleicht packt dann auch Neuzugang Milan Jurcina seinen Monster-Hammer aus, den er bisher offensichtlich gut eingewickelt in der Kabine versteckt hatte. Wieder mit von der Partie ist Petr Pohl. Er kann im Angriff für Druck sorgen, was dem früheren NHL-Profi Mark Bell kaum gelingt. Ein Jahr Verletzungspause sind ihm anzumerken. Er ist einfach noch nicht schnell genug.

Trotz des Einbruchs auf eigenem Eis gegen die Schwenninger sieht Krupp den ersten Tabellenplatz längst nicht als verloren an: „Im Moment können wir von eins bis sechs alle Play-off-Plätze noch belegen. Ganz gleich, wie wir abschneiden, mit den Play-offs beginnt alles wieder von vorn.“ Der Meistertitel ist noch längst nicht abgeschrieben. Diesbezüglich erhalten die Berliner Schützenhilfe von Schwenningens Trainer Helmut De Raaf: „Die Eisbären verfügen über die Qualität, um beim Titelkampf mitzuspielen.