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Constantin Braun: Zwischen Play-offs und Abi-Stress

Constantin Braun

Constantin Braun fiebert seinem achten Titel mit den Eisbären entgegen.

Foto:

City-Press GbR

Berlin -

Es sah lange nicht gut aus. Eisbären-Verteidiger Constantin Braun wurde im November 2014 in harten Bandengefechten der Fuß zertrümmert. Ein ganzes Jahr musste „Tine“ pausieren. Pünktlich zum Saisonbeginn stieg der seit heute 29-Jährige wieder ein. Was nach der schweren Verletzung kaum zu erwarten war: Constantin zog alle 52 Hauptrundenspiele durch, schoss sieben wichtige Tore, gab 12 Vorlagen und kehrte ins Nationalteam zurück. Jetzt schuftet er für die Play-Offs. Aber nicht nur.

„Tine“ steckt die Nase auch tief in die Bücher: „Dreimal in der Woche gehe ich zur Abendschule. Ich habe den Realschul-Abschluss und will im nächsten Jahr das Abi machen.“ Und dann? „Ich denke an ein Studium für Sportmanagement mit dem Schwerpunkt Wirtschaft. Man muss weiterdenken. Eine Eishockey-Karriere dauert nicht ewig.“

Mit den aktuellen Zensuren scheint Braun seinen Weg in Richtung Zukunft durchaus zu ebnen. Wie es in der Praxis laufen könnte, probt „Tine“ ebenfalls schon mal mit einem Partner: „Wir haben das Internet-Label ’Styrka’ für Herren-Mode eröffnet. Es läuft ordentlich an, wenn es so weitergeht, nehmen wir noch Damen- und Kindermode dazu.“

Im Moment konzentriert sich Constantin allerdings mehr auf die Play-offs: „Ich durfte schon sieben Meistertitel mit den Eisbären feiern. Jetzt haben wir wieder die Chance.“  


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