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Eisbär Christensen Danish Dynamite bei den Eisbären explosiv wie nie

Bär Mads Christensen hat den Blick wieder frei. Der Däne freut sich auf das Spektakel im Open-Air-Eisstadion in Nürnberg.

Bär Mads Christensen hat den Blick wieder frei. Der Däne freut sich auf das Spektakel im Open-Air-Eisstadion in Nürnberg.

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City-Press Lizenz

Berlin -

Der Countdown läuft. Am Samstag steigt im Frankenstadion vor 50.000 Fans das Winter Game, das Eishockey-Open-Air-Spektakel zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Eisbären. Jetzt schon ein europäisches Rekordspiel. Die bisherige Zuschauer-Bestmarke datiert vom 5. Februar 2011 im finnischen Helsinki für das Spiel zwischen Jokerit und IFK Helsinki vor 36.444 Anhängern. „Ein Traum“, strahlt Ex-Bär Lorenz Funk Junior, Manager der Tiger.

Am Donnerstag trainierten die EHC-Cracks erstmals auf der Freiluft-Eisfläche – leider bei regnerischem Wetter. Was Mads Christensen die Stimmung nicht vermiesen kann.

Über dem Dänen strahlt nach schier endloser Leidenszeit wieder die Sonne. Mehrfach zwangen ihn Gehirnerschütterungen in der vergangen Meister-Spielzeit auf die Tribüne. Auch zu Beginn dieser Saison erwischte es ihn. Als ob das nicht genug wäre, erkrankte seine Schwester schwer. Natürlich eilte der 25-Jährige in seine Heimat, stand ihr bei. Jetzt, endlich, kann er sich wieder voll auf seinen Job konzentrieren. „Ich hatte keine einfache Zeit. Jetzt läuft es besser, kommt das Selbstvertrauen zurück“, sagt der Stürmer. Trotz der langen Krankenakte schont er sich nicht.

Danish Dynamite ist wieder explosiv, geht im wahrsten Sinne des Wortes dahin, wo es wehtut. „Das ist meine Spielweise. Sonst wäre das Risiko noch größer“, sagt Mads.

Übrigens: Für die zwei Sonderzüge der EHC-Fans nach Nürnberg gibt’s noch Restkarten im Fanshop der O2 World (10 bis 18 Uhr). Für die Fankurve sind noch 300 Karten auf der EHC-Geschäftsstelle erhältlich (10-16 Uhr/Friedrichstraße 76). RT