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Unions Ösi-Duo: Trimmel will Pogatetz mit Tattoo belohnen

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Zwei, die sich sofort verstanden haben: Unions Ösis Emanuel Pogatetz und Christopher Trimmel.

Foto:

imago/Matthias Koch

Berlin -

Manchmal mischt der Zufall ein bisschen mit. Im Sommer war Christopher Trimmel noch „allein unter die Preißen“. Nun hat er mit Emanuel Pogatetz Verstärkung aus Ösiland bekommen. Künftig will er mit dem Steierer beim 1. FC Union ein kongeniales Duo bilden.

Fängt in der Kabine an. „Weil Baki [Bajram Nebihi/die Red.] weg ist, wurde der Spind neben mir frei. Im Trainingslager werden wir uns eh ein Zimmer teilen“, so Trimbo. Davon, dass sie auf dem Platz miteinander können, geht er eh aus. „Poga spielt zentral oder halblinks. Ich seh meine Stärke auf der rechten Seite. Da kommen wir uns nicht in die Quere“, begrüßt er den Neuling als Verstärkung, nicht als Konkurrenz.

Unter Letzterem musste Trimmel (28) unter Sascha Lewandowski ein bisschen leiden. Zunächst bekam Benny Kessel den Vorzug. Dann wurde er aufgrund seiner Vielseitigkeit hin- und hergeschoben. Sogar auf ungewohntes Terrain wie die linke Abwehrseite. „Als das mit Benny anfing, dachte ich schon, hui, das wird jetzt aber schwer, wieder ins Team reinzukommen. Ging dann aber doch. Und so wie wir das gegen Düsseldorf und Sandhausen interpretiert haben, konnte ich ja trotzdem was nach vorne machen“, so Trimmel.

Genau an diese beiden guten Spiele gilt es nun anzuknüpfen und mittels einer guten Vorbereitung weiter nach oben zu klettern in der Tabelle.

Und da, da ist sich der Burgenländer sicher, wird Pogatetz – genau wie Trimmel ein Tattoo-Liebhaber, eine wichtige Rolle spielen.

„Auf seinem Rücken ist ja noch ein bisschen was frei, da könnte ich ihm noch was Schönes hinzaubern,“ verspricht Trimmel. Kochfreund Pogatetz müsste dafür nicht mal ein Essen spendieren. „Er kocht ja ohne Kohlenhydrate. Lieber ist mir, dass er es auf dem Platz mit vereitelten Chancen und Zweikämpfen zurückzahlt.“