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Unions Abwehrspieler: Toni leistet sich den Traum von Toren

Toni Leistner (r.) im Zweikampf mit Steven Skrzybski.

Toni Leistner (r.) im Trainingslager in Spanien.

Foto:

Hupe

Berlin -

Verloren und doch gewonnen. Toni Leistner kann mit sich und der Welt zufrieden sein. Das Trainingslager der Eisernen liegt hinter ihm. Er hat zwar den Platz als zentraler Abwehrspieler an Emanuel Pogatetz abgeben müssen, sich aber weiterhin in Unions Hintermannschaft festgespielt.

Dabei begann das neue Jahr für den sympathischen Sachsen nicht gut. Eine Erkältung legte ihn flach. Angesteckt hatte sich Leistner in London. „Das waren wohl Poltis Kinder.“ Leistner war zwischen den Jahren zum alten Mannschaftskollegen Sebastian Polter nach London gereist und hatte bei der Rückkehr den Infekt im Schlepptau.

Davon war im Trainingslager nichts zu spüren. Der 25-Jährige legte eine saubere Vorbereitung hin. Und freut sich auf seinen neuen Nebenmann. „Poga gibt uns noch mehr Sicherheit und Stabilität. Das gibt mir die Chance, mich noch ein Stück mehr um mich selbst zu kümmern“, gibt der 1,90 m große Recke zu.

Leistner hat sich für 2016 einiges vorgenommen. In seiner ersten Spielzeit räumte er gefühlt in jedem Kick zu 110 Prozent ab, hatte aber immer einen derben Schnitzer drin. „Das kommt kaum noch vor.“ Nun geht er die nächste Baustelle an. Sein offensives Kopfballspiel. „Wenn man hinten fast alles wegräumt, dann könnte man vorne auch mal einen machen. Aber da fehlten oft nur ein paar Zentimeter“, hat er sich vorgenommen, bei Standards künftig auch Tore zu machen. MB