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Unions 50. Geburtstag: Nach der Feier braucht es Kraftakte

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Die Eisernen bejubeln die Führung gegen den BVB. Am Ende war der Bundesligist aber doch eine Nummer zu groß.

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Matthias Kern

Berlin -

„Wer zu uns kommt, der muss wissen, was ihn erwartet“, hatte Union-Boss Dirk Zingler jüngst in einem Interview verkündet. Folglich hätte sich auch keiner wundern soll, dass das Stadion von pyrotechnischen Erzeugnissen am Sonntag gleich zwei Mal beleuchtet worden war. Stilecht in Minute 50 und 66. Letztes stand für das Vereinsgründungsjahr, die erste natürlich für den 50. Vereinsgeburtstag.

Und wer immer da den Kopf geschüttelt hat, sollte noch mal hinaus hinschauen. Überall im Block hatten die Pyromanen durch eigens mitgeführte Bodyguards für genügend Sicherheitsabstand zwischen den heißen Kerzen und den Normalo-Fans gesorgt. Vorbildlich für wahr.

Und wer zum 50. Geburtstag nicht mal ein Auge zudrücken kann und sich als Paragraphenreiter aufspielt, der - um es mit Rudi Völler zu sagen - hat das Spiel nie geliebt. Aber damit sollte es dann auch gut sein. Das Zeug ist und bleibt gefährlich. Und bei aller Feierlaune zeigte der Kick ja auch eins ganz deutlich - der Weg nach oben ist steinig und weit.

Union muss noch eine ganze Menge dafür tun, dass man von den Top-20 in Deutschland und damit vom Aufstieg träumen darf. Und dazu bedarf es nach Abschluss aller Feierlichkeiten weiterer Kraftakte. Und die dürfen dann nicht mehr nur auf den Rängen stattfinden.       


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