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Union-Präsident Zingler: Lewandowskis Burnout hat uns "total überrascht"

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Union-Präsident Dirk Zingler

Foto:

imago/Matthias Koch

Berlin -

Dirk Zingler, der Präsident vom 1. FC Union Berlin, hat eingeräumt, dass die Burnout-Erkrankung des früheren Trainers Sascha Lewandowski für den Köpenicker Verein eine große Überraschung war. „Es hat uns von heute auf morgen total überrascht. Er hat mich informiert. Fortan waren wir mit ihm und seinen Ärzten in Kontakt. Es war aber eine Situation, auf die man nicht im Ansatz vorbereitet sein kann“, sagte Zingler in einem Interview der „Sport Bild“.

Nach der Krebserkrankung des Mittelfeldspielers Benjamin Köhler hatte auch die Nachricht von Lewandowskis Erkrankung und der damit verbundenen Vertragauflösung am 4. März den Verein schwer getroffen. „So schlimm es klingt, aber im Fußball-Alltag kann der Ausfall eines Spielers aufgefangen werden. Beim Trainer ist das anders“, sagte der Präsident.

Weil Union in der Tabelle auf einem stabilen Mittelfeldplatz stehe, sei der Druck, sofort einen Nachfolger zu verpflichten, abgemildert worden, bekannte Zingler. Allerdings sollte der neue Trainer „schon in die Kader-Planung für die nächste Saison eingreifen“, stellte Zingler klar.

Seit dem Rücktritt Lewandowskis führt der bisherige Co-Trainer Andre Hofschneider die Geschäfte als Cheftrainer bis zum Saisonende. 



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