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Trainer an Brandy: Wird Zeit für ein Tor als Käpt’n

Brandy

Sören Brandy hat den Ball am Fuß und den optimalen Pass im Blick. 

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imago/Bernd König

Berlin -

André Hofschneider hat ein richtiges Ass im Ärmel. Wenn er am Dienstag um 17.30 Uhr seine Elf in Fürth aufs Spielfeld schickt, kämpft er schon in der Aufstellung mit allen Mitteln um den Erfolg. Lesen Sie mal mit einem kleinen Augenzwinkern, was sich Unions Interims-Chef für das Spiel überlegt hat.

Stephan Fürstner ersetzt in der Anfangself Damir Kreilach. Klingt nicht nach einem Brüller? Immerhin ist der Kroate nach seiner Gelb-Roten Karte im Spiel gegen Karlsruhe gesperrt! Aber Hofi macht einen Brüller daraus. „Stephan hätte aber sowieso gespielt“, verrät Hofschneider siegessicher. „Schließlich bin ich mir bei ihm ganz sicher, dass er weiß, wie man in Fürth gewinnt.“ Der 45-Jährige lacht und freut sich über seine eigene Pointe. Immerhin kam Fürstner im Sommer 2015 von den Franken an die Alte Försterei. Klar, dass er da wissen sollte, wie man im Fürther Sportpark gewinnt. Sechs Jahre kickte er dort, kennt sich bestens aus.

Kapitän Benny (l.) Kessel ist noch nicht wieder fit, Sören Brandy trägt die Binde.

Kapitän Benny (l.) Kessel ist noch nicht wieder fit, Sören Brandy trägt die Binde. 

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City-Press GbR

Damit hat der 28-Jährige vielen seiner Kollegen einiges voraus. Union hat es in bisher acht Anläufen dort noch nicht zu einem Sieg gebracht. „Wenn man diese alte Statistik herauskramt, sieht es sicher nicht gut für uns aus“, sagt Hofschneider und stellt klar, dass für ihn etwas ganz anderes wichtig ist. „Wenn ich mir unsere Rückrunde anschaue, haben wir vier Siege aus sechs Spielen. In Fürth verläuft die Kurve genau andersherum. Die haben seit dem 23. Oktober kein Heimspiel mehr gewonnen. Wir fahren also nicht als Außenseiter dorthin.“

Mutige Worte. Aber wer das Spiel der Eisernen gegen den KSC gesehen hat, weiß dass, Union sich dieses Selbstvertrauen leisten kann. Auch wenn Hofi für seinen Kader gerade einmal 18 Spieler zusammenkratzen kann – genauso viel wie erlaubt sind.

Von Coach André Hofschneider gibt es dafür ganz viel Lob.

Von Coach André Hofschneider gibt es ganz viel Lob. 

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„Wenn man – wie ich – nicht so gut rechnen kann, erleichtert das natürlich die Arbeit“, schmunzelt er und freut sich, dass wenigstens Benny Kessel und Maxi Thiel, der Kapitän und sein Stellvertreter, auf der Bank Platz nehmen können. Für die Startelf wird es für beide aber nicht reichen.

Weshalb auch diesmal Sören Brandy wieder die Binde tragen wird. „Sören hat in seinem ersten Spiel als Käpt’n drei Punkte geholt. Jetzt hoffe ich mal, dass er auch langsam mal sein erstes Tor als Spielführer schießt“, stichelt Hofschneider seinen Spielführer ein wenig an.

Flotte Sprüche hat Hofi ja schon mal drauf. Müssen sich seine Jungs nur noch mit einem flotten Spiel in Fürth anschließen, damit es endlich mal mit einem Dreier bei den Franken klappt.



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