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Berliner-Kurier.de | Schwere Zeiten für die Eisernen: Letztes Aufgebot für Leipzig
15. February 2016
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Schwere Zeiten für die Eisernen: Letztes Aufgebot für Leipzig

Union Leistner

Nix geht mehr! Beim Roulette rollt da die Kugel, für Toni Leistner ist es das Aus beim Ballspiel. 

Foto:

imago/Contrast

Berlin -

Ein bisschen gleicht Sascha Lewandowski gerade Campino. Sie wissen schon, der Frontmann der Punkrockband „Die toten Hosen“. Die hatten einst mit „10 kleine Jägermeister“ einen Hit. So ergeht es Unions Trainer gerade mit seinem Personal.

Die Ausfälle sieben, acht und neun beklagte der eiserne Übungsleiter nach dem 3:0 gegen 1860. Am Sonntag kamen zu Maxi Thiel, Raffael Korte, Steven Skrzybski, Christopher Quiring, Benny Köhler und Adrian Nikci noch die Herren Fabian Schönheim, Toni Leistner und Felix Kroos hinzu.

Nun muss Lewandowski aus dem letzten Aufgebot für Leipzig eine Formation basteln, die am Freitag in der Heldenstadt (18.30 Uhr) für Aufsehen sorgen kann.

Was vor allem die Abwehrformation betrifft. Unwahrscheinlich, dass er angesichts der vielen Ausfälle jetzt von der Dreierkette auf Vierkette umschaltet. Er muss ohne schon genug Personalrochaden einplanen, dass man nicht durch Verschieben im Mannschaftsgefüge für noch mehr Unruhe sorgt. Also wird wohl Michael Parensen einen Platz neben Christopher Trimmel und Emanuel Pogatetz einnehmen.

Auch im defensiven Mittelfeld winkt ein Wechsel. Die Beschwerden von Felix Kroos sind zwar nicht so groß, aber es wäre fahrlässig angesichts der Kürze der Zeit bis zum Anstoß, viel riskieren zu wollen. Riecht also nach dem Comeback von Stephan Fürstner in der Startelf neben Eroll Zejnullahu. Und ohne Fabian Schönheim wird Lewandowski wohl kaum an Kenny Prince Redondo vorbeikommen. Auch wenn der gegen die Löwen das ein oder andere Mal defensiv Steigerungsmöglichkeiten offenbarte ...