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Neuzugang Emanuel Pogatetz: Bin gekommen, um abzuräumen

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Bei seiner ersten Einheit mit Union ging es für Emanuel Pogatetz in die Halle.

Foto:

imago/Matthias Koch

Berlin -

Die Kollegen waren gewarnt. Christopher Trimmel hatte ihnen angeraten, künftig nicht mehr ohne Schienbeinschoner beim Training zu erscheinen. „Da haben Sie heute Glück gehabt. Wir haben ja nur Basketball gespielt. Da kann man nicht so reingrätschen“, scherzte Emanuel Pogatetz nach der ersten Einheit mit dem Team.

Der 32-Jährige, den die Fans in Middlesbrough mit dem Spitznamen „Mad Dog“ geehrt haben, gilt als harter Hund. „Ich bin schon ein harter Zweikämpfer. Hart, aber fair. Viele Rote habe ich ja nicht bekommen“, meinte der Steierer. Genau auf diese Zweikampfstärke setzt Union.

In der Kabine zeigt es sich bereits, dass es schwer ist, an ihm vorbeizukommen. „Ich sitze neben Trimmi. Das ist schön mal einen Landsmann im Team zu haben. Und wer an uns vorbei will, der muss ’ne Vignette kaufen“, lachte der Ex-Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft (61 Spiele).

Die ist bei seiner Rückkehr nach Europa auch wieder Ziel für ihn. Die EM reizt. Durch seinen Ausflug in die MLS ist er bei Marcel Koller aus dem Blickfeld geraten. Sich dort wieder reinzuspielen geht nur über Leistung bei Union. Deshalb hat er einen stark leistungsbezogen Vertrag bei den Köpenickern bis zum Ende der Saison unterschrieben. „Ich gehe davon aus, dass ich spielen werde. Und ich bin überzeugt, dass ich Union helfen kann“, so seine klare Zukunftsvorstellung, die über den Sommer hinausgeht. Seine Frau Katherina sucht bereits eine Wohnung in Stadionnähe. „Wenn wir aus dem Trainingslager zurückkommen, würde ich gerne aus dem Hotel rauskommen.“  


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