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Mit dem 162. Spiel: Parensen wird zum ewigen Micha

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Michael Parensen ist nach dem 0:3 in Leipzig unzufrieden mit der Welt.

Foto:

City-Press GbR

Berlin -

Richtig freuen konnte er sich nicht. „Die Niederlage in Leipzig wiegt aktuell schwerer“, meinte Unions neuer Zweitliga-Rekordspieler Michael Parensen, „aber die Freude kommt bestimmt noch mit der Zeit.“

Mit dem Einsatz in Leipzig bestritt der gebürtige Bad Driburger sein 162. Spiel für die Köpenicker im Bundesliga-Unterbau. Und löste damit Thorsten Mattuschka als bisherigen Primus ab. Pare wird zum ewigen Micha!

Nach Lage der Dinge wird er eine ganze Weile  dort oben thronen. Auf den Plätzen folgen mit Christopher Quiring (118) und Daniel Haas (112) zwei Akteure, deren Tage in Köpenick gezählt scheinen. Weit dahinter liegen Fabian Schönheim (94) und Damir Kreilach (86).

Die 200 würde Parensen natürlich gerne noch voll machen. Doch ob es dazu kommt? Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Und mit Christopher Lenz steht der nächste Konkurrent bereits fest: „Noch hat keiner mit mir gesprochen. Aber ich bleibe da gelassen. Ich kenne die Situation ja noch aus dem Vorjahr.“

Da zog es sich auch ewig hin, ehe die Eisernen ihm dann doch noch einen Einjahresvertrag offerierten.  „Ich werde jetzt weiter Gas gaben und dem Coach zeigen, dass er sich auf mich verlassen kann“, sagt  der 29-Jährige.
Interessant wird es aber, falls Union ihn künftig nur noch als Stand-by-Spieler sieht. „Konkurrenz ist wichtig und gut. Und der stelle ich mich immer. Aber per se würde ich mich nicht mit einer Rolle als Nummer 12 oder 13 abgeben.“



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