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Lewandowskis Ziele: 2 Punkte im Schnitt, da gehe ich mit

Sascha Lewandowski

Sascha Lewandowski

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Matthias Kern

Berlin -

Neues Jahr, neues Glück. Und natürlich neue Ziele. In seiner ersten Vorbereitungsphase mit den Eisernen hat sich Unions Chef-Coach Sascha Lewandowski einiges vorgenommen. Die 23 Punkte aus dem ersten Halbjahr sollen nicht das Ende der Fahnenstange sein. Natürlich wollen die Köpenicker in der Tabelle noch klettern. Auch wenn sie die Aufstiegsränge für diese Saison abgehakt haben.

Wohin also soll die Reise gehen in den noch 15 ausstehenden Spielen? „Zwei Punkte im Schnitt würde ich sofort unterschreiben“, zeigt sich Lewandowski gewohnt ehrgeizig. Als Ziel möglich, aber schwer. Zumindest einstellig – und das möglichst deutlich – soll es am Ende werden.
Doch dem 44-Jährigen geht es um mehr als reine Ergebnisse: „Wir wollen taktisch flexibler werden,“ so der gebürtige Dortmunder. Das heißt, die Köpenicker werden in der gewohnten 3-5-2-Grundordnung auflaufen wollen, aber auch ein 4-3-3 einstudieren. „Es ist immer gut, wenn man beides beherrscht“, meint der Chef-Coach der Eisernen.

Hauptaufgabe Nummer 1 erklärt sich aber angesichts von 30 Gegentoren von selbst: „Wir müssen uns im Defensivverhalten verbessern, das liegt auf der Hand“, so Lewandowski. Gerade in Sachen Balleroberung beim Pressing sieht er noch deutliche Reserven. Und erst recht bei Gegentoren nach Standards. Da haben die Köpenicker einfach zu viele Dinger gefressen.

Mit dabei helfen soll natürlich Neuzugang Emanuel Pogatetz (siehe links). „Es muss unsere Aufgabe sein, ihn auf das Niveau zu bringen, das er vor seinem Wechsel nach Amerika zuletzt in der Bundesliga gezeigt hat. Dann kann er uns helfen“, so Lewandowski.

Grundlagenausdauer steht weniger auf dem Programm. „Über Weihnachten hat man da nicht so viel verloren. Aber wir wollen trotzdem konditionell noch eine Schippe mehr drauflegen“, sieht der Ex-Leverkusener auch da noch Luft nach oben.

Es gibt viel zu tun. Also packt es an.