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Jokerrolle oder gehen?: Brandy fühlt sich gut genug für Union

Sören Brandy

Sören Brandy 

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City Press

Berlin -

Es ist keine leichte Zeit für Sören Brandy (30) bei Union. Seit acht Spielen ist der wuselige Angreifer nicht erste Wahl. Eine ungewohnte Situation. Erste Klubs strecken die Fühler aus.
„Einen konkreten Gedanken hatte ich jetzt im Winter nicht im Kopf, den Verein zu verlassen. Aber es haben sich zwei, drei Vereine schon nach meiner Situation erkundigt, die sich wundern, warum ich nicht mehr von Anfang an gespielt habe“, verrät der Stürmer, der eigentlich immer zur eisernen Stammelf gehörte, seit er 2013 zu Union kam. Doch seit dem 0:2 gegen Paderborn Ende Oktober bleibt Brandy maximal noch die Jokerrolle.

Trotzdem sagt er: „Meine Familie und ich fühlen uns wohl in Berlin und bei Union. Es ist ein geiler Verein. Ich will mich hier durchsetzen und weiß, dass ich noch gut genug bin!“ Deshalb war ein Wechsel kein Thema.

Noch nicht. Das kann im Sommer, wenn die Rückrunde ähnlich enttäuschend verläuft, ganz anders aussehen. Trotz Vertrages bis 2017. Brandy: „Durch unsere Ausfälle ist die Wahrscheinlichkeit wieder höher, dass ich mehr Einsatzzeiten bekomme. Die will ich nutzen. Was dann im Sommer ist, werden wir sehen.“