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Für Union und 1860 München: Eiserne Woche der Wahrheit

LEWA-Union

Grübelt, wie er Union weiterbringt: Sascha Lewandowski.

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City-Press GbR

Berlin -

Das Mittelfeld – trostlos und grau. Doch für den 1. FC Union ist angesichts des mauen Saisonstarts fast so etwas das gelobte Land. Denn am Sonntag kommt der TSV 1860 (13.30 Uhr). Und wenn die Eisernen die Münchner Löwen zu Hauskatzen machen, dann haben sie sich endgültig aus der Abstiegszone entfernt.

Wäre so etwas wie eine tiefe Beruhigung für die Köpenicker, die sich lange in Gefilden wiederfanden, die einem den Angstschweiß auf die Stirn treiben konnte. Sicher ist noch nicht alles Gold. Darüber würde auch ein erster Heimsieg im siebenten Anlauf nicht drüber hinwegtäuschen können. Vieles beim Auftakt in Kaiserslautern hat Sascha Lewandowski nicht gefallen: „Da war einiges doch recht dünn.“

Aber ohne den Druck von unten könnte er in Ruhe an die Vorbereitungszeit anknüpfen. Könnte mit Emanuel Pogatetz ein Stück mehr Stabilität in die eiserne Hintermannschaft implementieren. Und weiter am Feinschliff arbeiten.

Es ist die Woche der Wahrheit. Auch für die rundumerneuerten Gäste, die mit Beister, Sukalo, Mölders, Mauersberger und Aycicek kräftig auf dem Wintermarkt zugeschlagen haben. Die setzen jetzt alle Hoffnungen darauf, dass gegen den Club (0:1) nur das Ergebnis schlecht war. MB
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