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Schaden: 100.000 Euro: Teures Weihnachtssingen bei Union - Rasen kaputt!

Der Rasen in der Alten Försterei wird ausgetauscht.

Der Rasen in der Alten Försterei wird ausgetauscht.

Foto:

Bunkus

Berlin -

Es war schön. Es war super. Es war teuer. Richtig teuer! Die Folgen des Weihnachtssingens stoßen dem 1. FC Union sauer auf. Denn der Rasen ist hinüber!

„Sah alles nicht wirklich gut aus“, meinte Unions Präsidiumsmitglied Dirk Thieme zum KURIER. Die Hoffnung, dass sich das Grün noch erholen würde, zerschlugen sich. Seit Donnerstag tauschen die Eisernen den Rasen komplett aus. Kostet mal wieder über 100 000 Euro. „Das Wetter hat leider nicht ganz mitgespielt“, erinnert Thieme an die sprunghaft gestiegenen Temperaturen im Verlauf des 23. Dezembers und den stundenlang andauernden Regen.

Ein anderer Grund liegt wohl auch in der Firma, die die Abdeckung der Spielfläche vorgenommen hat. Statt wie geplant immer erst eine Platte zu verlegen und dann mit dem Walzen-Cart darauf zu fahren, bretterten die Ausleger einmal komplett über die feuchten Halme. Hinterließ in dem aufgetauten Boden kräftige Spuren.

Alles andere im Stadion verläuft nach Plan. Nach wie vor peilen die Köpenicker den 1. Februar für die Inbetriebnahme der neuen Haupttribüne an. „Vielleicht geht das nicht mit Logenplätzen“, so Thieme. Aber Dach, Beschallung und Fluchtwege – diese müssen rechts und links von der Tribüne und nicht wie ab Sommer durch das Gebäude nach hinten raus gehen – sollen fertiggestellt werden. Dann verschwinden auch die Sitzplätze auf der Wuhleseite endlich wieder.