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Fan-Zoff mit der Polizei: War das wirklich nötig?

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Beim Fanmarsch durch Köpenick werden Bengalos abgebrannt, am Stadion greift die Polizei zu (u.).

Foto:

Hupe

Berlin -

Es sollte der Abschluss der Jubiläums-Feierlichkeiten werden. Ein Benefizspiel gegen und für die notleidende Austria aus Salzburg. Muss es ausgerechnet bei so einem Kick Auseinandersetzungen mit der Polizei geben?
Beim eigentlich friedlichen Fanmarsch konnten einige den Einsatz von Pyrotechnik nicht lassen. Es flogen auch vereinzelt Flaschen aus dem Mob auf Polizisten.
Wie immer ist schwer zu sagen, wo das alles seinen Anfang nahm und wo es sich hochschaukelte. Vielleicht schon am Eingang zum Parkplatz, als die Ordnungshüter den Zugang künstlich und ohne erkennbaren Grund verknappten. Die Polizei muss sich bei allem Eifer den Vorwurf gefallen lassen, wenig deeskalierend gearbeitet zu haben. Aber dafür mit viel Pfefferspray!
Unions Fanbeauftragter Lars Schnell wurde beim Versuch zu schlichten von einer Ladung erwischt. Doch warum man in Gruppen, die sich bereits hinterm Stadioneingang auf dem Weg zu den Rängen befanden, wuchtig vorstoßen muss, um Einzel-Personen ergreifen zu wollen, ist fraglich. Das kann doch nur weiteren Widerstand hervorrufen. Da befinden sich auch Unschuldige in der Menge!
Die Zahl der Festnahmen und Verletzten ist offen.  


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