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Berliner-Kurier.de | Fakten, Fakten, Fakten: Alles zur Partie 1.FC Union gegen 1860
13. February 2016
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Fakten, Fakten, Fakten: Alles zur Partie 1.FC Union gegen 1860

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Michael Parensen spielte schon elf Mal mit den Eisernen gegen die Münchner Löwen, ist damit Unions Dauerbrenner.

Foto:

City-Press GbR

Union auf Löwenjagd. Um 13.30 Uhr geht es am Sonntag los. Und falls Sie sich gerade auf dem Weg ins Stadion befinden, sind Sie genau richtig hier. Wir versorgen Sie mit den letzten Infos zum Spiel der Eisernen gegen den TSV 1860. Hier die beliebten Fakten zum Spiel:

Bilanz

Ja, doch, ist negativ. Wissen wir alle. In 13 Begegnungen konnte Union die Blauen aus München erst einmal bezwingen. Das war in der Vorsaison beim 3:0 in der Allianz Arena. Dazu gab es magere vier Remis. Zu Hause warten die Köpenicker also noch händeringend auf einen Dreier.

Formbaromter

Ist diesmal kein so ganz ernst zu nehmender Indikator, da die zweite Liga 2016 erst ein Spiel absolviert hat. Der Form halber machen wir es doch: Union hat nur eins der letzten acht Spiele verloren, holte in der Rückrunde sieben von neun möglichen Zählern. Die Löwen hingegen blicken auf vier Pleiten in Serie zurück.

Das Hinspiel

War ein echter Aufreger. Mit starkem Beginn, einer bösen Schwalbe von Ruben Okotie (61.) sowie einer erkrankten Unparteiischen Bibiana steinhaus, die kurzfristig durch Torsten Schriever ersetzt werden musste. Beide bis dahin sieglosen Teams hatten auch noch einen anderen Übungsleiter. Bei den heutigen Gästen trug noch Torsten Fröhling die Verantwortung, bei Union war es das vorletzte Spiel von Norbert Düwel. Den starken Löwendruck zu Beginn konne Union dann meistern und hatte bis zur Pause das Heft des Handelsn sogar in die eigenen Hände genommen. Das Bild änderte sich nach der Halbzeit. Aber psychologisch gesehen konnte die Köpenickeram Ende hocherhobenen Hauptes die Heimreise antreten. In Unterzahl (Rot für Benjamin Kessel) mit dem 0:0 einen Punkt mitgenommen zu haben, war schon recht ordentlich. Was allerdings auch auf Daniel Adlung zurückzuführen war, denn der setzte einen Strafstoß in der 64. Minuten an den Pfosten.

Der Unparteiische

Guido Winkmann aus Kerken, Bundesliga-Schiri seit 2008, pfeift heute in der Alten Försterei zum neunten Mal eine Partie der Eisernen. Bislang konnte Union unter Leitung des 42-Jährigen aber nur ein Mal gewinnen, verlor fünf Mal. Fast schon kurios ist es, dass er schon zum dritten Mal einer Partie zwischen den Löwen und den Eisernen vorsteht. 

Die Veteranen

Löwen-Kapitän Christopher Schindler kreuzte schon acht Mal mit Union die Klingen. Umgekehrt ist Michael Parensen Unions dauer-Löwen-Bändiger. Sollte er zum zwölften Mal gegen den TSV kicken dürfen, würde er übrigens mit 161 Partien im Bundesliga-Unterbau mit Unions Zweitligarekordhalter Torsten Mattuschka gelichziehen.

Gelbe Gefahr

Bei Union müssen sich Stephan Fürstner und Ex-Löwe Bobby Wood vorsehen. Ihnen droht bei einer Verwarnung eine Sperre kommenden Freitag in Leipzig. Bei den Giesingern sind Gary Kagelmacher, Maximilian Wittek, Daniel Adlung und Michael Liendl mit vier Gelben vorbelastet. 

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Löwen-Coach Benno Möhlmann – hier noch im Der vom FSV Frankfurt - holte gegen die Eisernen in 16 Spielen gerade einmal vier Siege und vier Remis. Sind 1,0 Punkte pro Spiel im Schnitt. 

Foto:

City-Press GbR

Mutmacher

Benno Möhlmann muss schon etwas überlegen, wann er das letzte Mal als Trainer gegen Union gewonnen hat. Im März 2013 siegte er mit dem FSV Frankfurt (3:0) zuletzt gegen die Eisernen, danach gab es drei Pleiten und ein Remis. Überhaupt ist seine Bilanz negativ gegen die Köpenicker mit vier Siegen, vier Unentschieden und acht Pleiten. 

Zuschauer

Ist das Wetter? Sind alle noch im Winterschlaf? Union erwarte zum ersten Heimspiel des Jahres rund 18 000 Besucher. Aus München sollen 1000 Fans der Blauen zugegen sein. 

 

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