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Emanuel Pogatetz: Sonntag löwt er bei Union richtig los

Emanuel Pogatetz

Emanuel Pogatetz feiert am Sonntag gegen 1860 seine Pflicht- und Heimspielpremiere im Union-Trikot. 

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imago/Matthias Koch

Berlin -

Die Löwen kommen. Mit Ruben Okotie und Sascha Mölders. Ein für Zweitliga-Verhältnisse beachtliches Angriffsduo. Da trifft es sich gut, dass Unions Trainer Sascha Lewandowski Sonntag beim Heimspiel (13.30 Uhr) auf Emanuel Pogatetz zurückgreifen kann. Der Abwehrspieler ist von ähnlichem Kaliber wie das Münchner Sturmtandem.

Pflichtspieldebüt und Heimpremiere in einem sind ein lockendes Ziel. Natürlich sagt er artig, das würde vom Trainer abhängen. Doch der Österreicher weiß auch zu gut, dass er nicht für die Bank geholt worden ist und jetzt, wo Toni Leistner auszufallen droht, erst recht seine Hilfe benötigt wird. Also Bühne frei für den Steierer. Seine lästige Angina ist endgültig überwunden, die letzte Woche konnte er voll mittrainieren. „Ich bin fit. Körperlich ist alles okay“, so der 33-Jährige. In Kaiserslautern saß er ja schon auf der Bank.

Pogatetz: „Mit einem Sieg gegen 1860 könnten wir einen ordentlichen Schritt von unten weg machen.“ Dass das aber gar nicht so einfach wird, weiß er auch. Die Tabelle suggeriert eine falsche Sicherheit. „Die Löwen sind nicht mehr mit der Mannschaft aus der Hinrunde zu vergleichen. Das hat man ja auch bei ihrem 0:1 gegen Nürnberg gesehen, als sie über weite Teile mehr als ebenbürtig waren. Das hätte auch anders ausgehen können.“

Was also muss besser laufen bei Union, damit man nicht wie in Kaiserslautern „nur“ einen Punkt mitnimmt? „Es wäre von Vorteil, wenn wir in der Phase, in der wir Oberwasser haben, daraus auch Kapital schlagen. Oder aber nicht gleich beim ersten Fehler in Rückstand geraten. Notfalls muss man halt auch einmal mit einem 0:0 in die Pause gehen“, so Pogatetz.

Halbzeit zwei bietet ja auch noch eine Chance. Und die körperliche und geistige Verfassung dazu hätten die Köpenicker nach der intensiven Vorbereitung: „Das hat das Spiel in Lautern gezeigt.“