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Comeback: Neue Chance für Unions Quiring

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Chrissie Quiring jubelt mit dem Team....

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imago/Sebastian Wells

Berlin -

Christopher Quiring war in dieser Saison zehn Mal nicht im Kader und saß sechs Mal ohne Einsatz auf der Bank. Am Wochenende gab er gegen FSV Frankfurt (4:0) sein überragendes Comeback und wurde von den Fans und Mitspielern gefeiert.

„Maxi Thiel hat sich kurzfristig verletzt. Als es hieß, ich soll spielen, ging bei mir schon kurz der Puls hoch“, gesteht das Unioner Eigengewächs und kratzt sich verlegen am Kopf.

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...und mit Trainer André Hofschneider über sein gelungenes Comeback

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imago/Contrast

Natürlich ist Chrissie klar, dass er ohne die erneute unglückliche Verletzung seines Kollegen nicht in der Startelf gestanden hätte. Und natürlich wurde ihm sein Comeback auch dadurch erleichtert, dass Union schon mit einer 3:0-Führung in die Halbzeitpause ging. Daran hatte er aber auch einen riesigen Anteil. 

Es lief alles optimal für den kleinen Wirbelwind. Beinahe so, als ob er nie weg gewesen wäre. Davon will er aber nichts wissen: „Es ist der 25. Spieltag und mein erstes Spiel von Anfang an. Man sollte also nichts überbewerten“, stellt er klar. Ganz offen gibt er zu, dass diese Saison alles andere als gut für ihn lief. Eigentlich war er schon auf dem Absprung. Vermutlich ist das der Grund, warum er jetzt auf dem Boden bleibt. Bloß nicht zu viele Hoffnungen machen.

Mit dem plötzlichen Trainerwechsel – „Natürlich war das auch für mich eine Schocknachricht“, betont Chrissie – hat er dennoch eine neue Chance erhalten, die er nutzen will: „Ich muss von Woche zu Woche wieder Vollgas geben. Mit dem Einsatz gebe ich mich nicht zufrieden und lasse es nicht dabei bleiben.“

Er weiß, dass es eine große Chance für ihn ist, dass André Hofschneider jetzt alleiniger Boss ist, da er ihn seit Jahren kennt und von ihm gefördert wird. Umso schöner, dass er das Vertrauen auch rechtfertigen konnte. „Chrissie hat nie aufgegeben zu kämpfen und hat seine Chance eindeutig genutzt“, sagt Hofschneider.

Nur nachlassen darf der 25-Jährige nun nicht ...