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Breit, breiter, Busk: Auch mit mir bleiben die drei Punkte hier!

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Gegen den KSC verhalf Jakob Busk (r.) mit starken Reaktionen dem 1. FC Union zum Sieg.

Foto:

City-Press GbR

Berlin -

Seit fünf Spielen steht Jakob Busk im Tor des 1. FC Union. Zwei Mal musste er das Feld als Verlierer verlassen. Ein Gefühl, das er hasst. Logisch, dass es für das Spiel Samstag gegen den FSV Frankfurt nur ein Ziel gibt und das heißt: gewinnen!

Auch wenn die Niederlage in Fürth (0:2) noch schmerzt, befasst er sich nicht lange mit ihr: „Klar, das Spiel war frustrierend, aber zuvor haben wir eine starke Mannschaftsleistung gezeigt, wie zum Beispiel gegen den KSC und 1860. Daran wollen wir anknüpfen.“

Zwei Spiele, in denen er mit starken Paraden glänzen und einen großen Teil zu den Siegen beitragen konnte. Für Busk jedoch kein Grund abzuheben. Das Team steht immer im Mittelpunkt. Einzelleistungen zählen für den Dänen wenig, am Ende ist das große Ganze wichtig.

Trotzdem kann er sich auch mal selber loben, wenn es denn unbedingt sein muss: „Ich denke, ich gehe den richtigen Weg. Ich bin ganz zufrieden mit meiner Leistung in den letzten Spielen, muss aber noch an meinen Schwächen arbeiten, damit ich noch besser werden kann.“

Auch dieses Wochenende ist perfekt dafür gemacht, den nächsten Sieg einzufahren. Immerhin haben die Eisernen in sechs Heimspielen noch kein einziges Mal gegen den FSV verloren. „Samstag folgt der siebte Sieg“, sagt er mit einem Schmunzeln im Gesicht, als er davon hört.

Vor der heimischen Kulisse in der Alten Försterei spielt es sich sowieso besser. Die Eisernen mussten hier nur zwei Niederlagen einstecken. Dafür gibt es laut Busk eine ganz einfache Erklärung: „Die Atmosphäre ist fantastisch. Ich genieße es, hier zu sein, es war die absolut richtige Entscheidung. Jedes Mal, wenn ich den Rasen betrete, bin ich beeindruckt, wie laut es ist und wie die Fans uns dadurch nach vorne peitschen.“

Dieser zusätzliche Antrieb ist gut für seine Leistung, denn die Umstellung von der dänischen zur deutschen Liga fiel dem zuvor in Kopenhagen spielenden Torwart nicht ganz leicht. „Die deutsche Liga ist schon ganz anders, als die dänische. Hier ist alles viel körperlicher, viel intensiver, viel geiler.“

Und noch geiler wäre sie mit einem Sieg gegen Frankfurt. Am besten zu Null.