E_Paper_BK
BERLINER KURIER - Berlins ehrliche Boulevardzeitung im Netz

1. FC Union : Viel Schweiß rund um die große Geburtstagsparty

cp-d4-fcu-scp15-048 (1)

Union-Coach Sascha Lewandowski hat für seine Jungs ein eisernes Programm in der Wintervorbereitung zusammengestellt. 

Foto:

City-Press GbR

Berlin -

 Am 6. Januar (14.30 Uhr) legt Union wieder mit dem Training los. In den beiden Tagen zuvor stehen aber schon Laktattest und ein umfassender Medizin-Check (KURIER berichtete) an. Damit will Coach Sascha Lewandowski auch kleineren Schwachstellen zu Leibe rücken. Und bevor es am 5. Februar in Lautern wieder um Punkte geht, haben die Eisernen noch viele Termine.

Am 10. Januar brechen die Köpenicker nach Spanien ins Trainingslager auf. Dort, an der Küste der Orangenblüte (Costa del Azahar) unweit von Valencia, sollen bis zum 18. Januar die Grundlagen für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte geschafft werden. Geplant sind drei Testspiele (13. Januar und zwei Partien am 17. Januar).

Für die Daheimgebliebenen steigt übrigens das AOK-Hallenmasters am 16. Januar in die Max-Schmeling-Halle. Chibuike Okeke, Christian Stuff und Florian Müller sind drei eiserne Neuzugänge, mit denen die Recken um Steffen Baumgart, Marco Gebhardt, Ronny Nikol und Tom Persich versuchen wollen, Hertha endlich den Titel streitig zu machen.

Nach der Rückkehr der Profis nach Berlin stehen die großen Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag ins Haus. Los geht es mit der Mitgliederversammlung im Velodrom am 20. Januar. Über 4000 Eiserne haben sich angesagt. Dazu kommen zahlreiche Gäste aus einem halben Jahrhundert eiserner Geschichte.

Am 24. Januar gibt sich der sechsfache deutsche Meister Borussia Dortmund die Ehre im Stadion An der Alten Försterei. Am 29. Januar wird im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter dem Motto „Es lebe der 1. FC Union“ mit Größen des öffentlichen Lebens noch einmal Geburtstag gefeiert.

Tags darauf kommt Austria Salzburg in die Alte Försterei. Die Violetten wurden 2005 von Fans gegründet, als Red Bull die einstige Austria umkrempelte und damit ein Stück Tradition quasi beerdigte. Alle Einnahmen des Kicks gehen an die vor der Insolvenz stehenden Österreicher. Sitzplätze kosten zehn Euro, Stehplätze kosten nur 5 Euro. Und hinterher verwandelt sich die Haupttribüne in eine Großraumdisco.

Es wird auf zwei Fluren in der Schlosserei getanzt und aufgelegt, bis die Schwarte kracht. Zum Verschnaufen haben die Eisern Lounges geöffnet. Der Eintritt dafür beträgt 8 Euro.