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"Was die Fans machen, macht Sinn.": Union-Coach Lewandowski unterstützt Protest-Aktion

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Union-Trainer Sascha Lewandowski

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dpa

Trainer Sascha Lewandowski hat Verständnis für die angekündigte Protestaktion der Fans des 1. FC Union Berlin im Auswärtsspiel bei RB Leipzig. „Ich habe volles Vertrauen in unsere Fans, in ihre Denke und ihre Aktionen. Was die Fans machen, macht Sinn. Wenn sie das so machen wollen, dann findet das unsere Unterstützung“, sagte der 44-Jährige vor dem Zweitliga-Spiel am Freitag (18.30 Uhr) beim Tabellenführer.

Union-Anhänger hatten dazu aufgerufen, die Gäste-Blöcke in der Anfangsviertelstunde frei zu halten. Der Aufstiegsfavorit aus Leipzig ist bei Union-Fans unbeliebt, weil er durch die Millionen eines österreichischen Getränkeherstellers finanziell gefördert wird.

Lewandowski erwartet von den Leipzigern eine Leistung wie von „einer guten bis sehr guten Erstliga-Mannschaft“. Union geht mit dem Selbstbewusstsein aus drei Siegen aus vier Rückrundenpartien, aber auch mit erheblichen Personalproblemen in den 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga.

Neben den Langzeitverletzten fallen auch Toni Leistner und Fabian Schönheim mit Oberschenkelblessuren definitiv aus. Ein „dickes Fragezeichen“ steht hinter Werder-Leihgabe Felix Kroos, den muskuläre Probleme plagen. „Ich gehe nicht davon aus, dass es reichen wird. Aber ein kleines bisschen Resthoffnung haben wir noch“, sagte Lewandowski.

Aufgrund der vielen Verletzten erwägt der Coach, die Ergänzungsspieler Leonard Koch und Christopher Quiring und die A-Junioren Lukas Lämmel und Cihan Kahraman in den Kader zu nehmen.