Ob Pille, Kondom oder Diaphragma: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Verhütungsmethoden. Doch etliche Frauen werden aber auch heute noch schwanger, obwohl sie eigentlich verhütet haben. Welche Methode ist also wirklich sicher? Wir geben einen Überblick.
Während einige Verhütungsmethoden bei korrekter Anwendung als sicher gelten, sind andere wiederum nicht oder nur in Kombination zu empfehlen. Zu den sichersten Verhütungsmitteln zählen nach wie vor die Anti-Baby-Pille und der Verhütungsring, zu den weniger sicheren das Frauenkondom und der Coitus interruptus.
Heute sind immer noch dreißig Prozent der werdenden Mütter hierzulande schwanger, obwohl sie eigentlich verhütet haben. Das heißt, die ideale Methode zur Empfängnisverhütung wurde offenbar noch nicht gefunden.
Einen sehr sicheren Schutz vor einer Schwangerschaft bietet bei sehr regelmäßiger Einnahme die Anti-Baby-Pille. Sie sorgt dafür, dass der Eisprung mithilfe von Hormonen unterdrückt wird. Weniger als eine von hundert Frauen, die die Pille nehmen, wird innerhalb eines Jahres schwanger.
Ganz anders sieht dagegen die Sicherheit bei der Scheidenspülung aus. Diese Methode sollten Frauen besser nicht anwenden, da sie mehr als unsicher ist. Fast ein Drittel von hundert Frauen, die die Scheidenspülung anwenden, wird innerhalb eines Jahres schwanger!
Der sogenannte Pearl-Index gibt einen Überblick, welche Verhütungsmethode wie sicher ist. Unsere Bildergalerie zeigt den Index – von der Enthaltsamkeit bis zum Verhütungscomputer.

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