Schon Minuten bevor Kate ihr „Yes, I will“ hauchte, brachten sich Brautmodenschneider weltweit in Stellung, um das Brautkleid des Jahrzehnts nachzunähen. Doch als sie sahen, wie Kates Schwester Pippa über den Roten Teppich schwebte, ahnten sie, dass das Kleid der Trauzeugin ein größerer Verkaufsschlager werden könnte als Modell „The Kate“.
„Kleider von Trauzeuginnen sind normalerweise hässlich. Niemand will sie tragen. Pippa ist der erste Fall, bei dem die Hochzeitsindustrie das Kleid einer Trauzeugin im großen Stil zum Vorbild nimmt“, erklärt Omid Moradi von „Faviana“. Der Kleid-Ausstatter in Manhattan ist einer von vielen Läden, die „Modell Pippa“ auf den Markt bringen. Schon während der Trauung hagelte es Anfragen: „Wann kann ich dieses Kleid bekommen?“
Ein Muster-Kleid ist in 24 Stunden genäht, bis die Serien-Produktion in den Läden kommt, vergehen mindestens 12 Wochen, prognostiziert die „New York Times“. Das schlichte Pippa-Kleid mit edlem Wasserfall-Dekolleté soll etwa 220 Euro kosten (Original Sarah Burton-Kleid aus dem Haus McQueen: 22.615 Euro), das Spitzen-Modell von Kate 1240 (Original-Burton: 45.231 Euro). Die spannende Frage ist, welches Kleid sich besser verkauft.
Während Pippa jetzt die heißeste Kandidatin auf den Titel „Schönster Po des Jahres“ (den das Kleid so toll in Szene setzte), überlegt Kate, ihr Kleid auszustellen.
Hätte selbst die Braut sein können: Pippa (27), die kleine Schwester von Catherine.
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