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Samstag, 21. Januar 2012
Skilehrer packt aus

Anmach-Tricks: Von der Piste in die Kiste

Von SASCHA LANGENBACH

Alexander Sever (38) arbeitete elf Jahre als Skilehrer und schrieb darüber ein Buch. Heute ist er Dozent an einer Hochschule, designt neue Sportgeräte.
Alexander Sever (38) arbeitete elf Jahre als Skilehrer und schrieb darüber ein Buch. Heute ist er Dozent an einer Hochschule, designt neue Sportgeräte.
Foto: Michael Appelt
Wien –  

Abgeschleppt im Sessellift, angeflirtet beim Après-Ski oder gleich von der Piste in die Kiste: Schon immer eilt Skilehrern der Ruf notorischer Playboys voraus.

Nun packt der österreichische Skilehrer Alexander Sever aus. In seinem Roman „Schneeverhältnisse“ (Verlag Edition a) verrät er die Anmachtricks seiner Kollegen von Ischgl bis St. Anton.

Ein Bild von einem Mann. Alexander Sever, heute 38, entspricht auf den ersten Blick voll dem Typ Skilehrer, wie ihn nicht nur deutsche Touristinnen am liebsten haben: gletscherblaue Augen, wuschelige Haare Marke Naturbursche, Grübchen, die den Mund stets verschmitzt lächeln lassen.

„In der Regel sind Skilehrer Burschen Anfang oder Mitte 20. Die sind natürlich scharf auf ein bissl Gaudi. Wenn du dann noch ein extrovertierter Typ bist, hast du natürlich beste Chancen“, sagt der Wiener, der selbstredend über den „Schmäh“ verfügt. Diese humorvoll-lakonische Art, um die wir Deutschen sie so beneiden.

In „Schneeverhältnisse“ lässt Alexander Sever sein Alter Ego Mike permanent Vollgas geben. Und gegen die Flirtattacken der österreichischen Skilehrer ist Widerstand zwecklos – das beweist angeblich die sogenannte Pisten-Psychologie samt Strategie:

Vom Pisten-Flirt ins Bett

Die „Flirt am ersten Tag“-Strategie beginnt mit dem Kennenlernen der Gruppe. Frauen, die auf zweideutige Witze reagieren, seien perfekte Ziele. Beim Aufwärmen hat Skilehrer Mike nie die Skibrille auf der Nase: „So konnte ich gleich erkennen, welches Mädel gerne flirtet und welches schüchtern war.“

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