
Jetzt greift die Luftsicherheitsbehörde durch: Nachdem Qantas Haarrisse an den Tragflächen eines Airbusses entdeckt hat, werden nun alle Mega-Flieger vom Typ A380 überprüft.
Insgesamt wurden vom Hersteller Airbus bislang 87 Großraum-Maschinen ausgeliefert – sie müssen nun genau untersucht werden. Airbus und die Deutsche Lufthansa bestätigten am Mittwoch, dass die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA eine entsprechende Anordnung veröffentlicht.
Zuvor hatte die australische Fluggesellschaft Qantas an einem ihrer Flugzeuge derartige Risse entdeckt und den Jet für weitere Untersuchungen vorerst stillgelegt. Die EASA verschärfte mit ihrer Maßnahme eine Anordnung vom 20. Januar, die zunächst nur die ältesten 20 Flieger betroffen hatte. Eine Gefahr für die Sicherheit der Passagiere bestehe nicht, betonten alle Beteiligten.

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