Sie brennen wie Zunder, sind krebserregend oder lassen ihren Besitzer schielen: Billig-Souvenirs aus dem Urlaub. Der TÜV warnt.
Die Tester haben in Urlaubsorten an der Nordsee, in Holland, Italien und Spanien Spielsachen, Sonnenbrillen und T-Shirts in Strandnähe gekauft. Ergebnis: Von 134 Produkten haben 52 gravierende Mängel.
„Es handelt sich um typische Souvenirs aus typischen Strandorten“, warnt TÜV-Sprecher Hartmut Müller-Gerbes. Zu 90 Prozent stammen sie aus China.
Das rosa Plüsch-Schweinchen für das quengelnde Kind: Schon beim Auspacken fielen die Augen ab – Verschluck-Gefahr! Die Plastik-Knarre für den Sohn: Der Abzug droht Finger schmerzhaft einzuklemmen. Und ein Schwimm-Krokodil enthielt krebserregende Weichmacher. „Das sind Produkte, die in der EU nicht verkauft werden dürfen, aber wegen mangelnder Kontrollen auf den Markt gelangen.“
Zum ersten Mal prüfte der TÜV auch Sonnenbrillen. Unter 60 Testkandidaten fiel jede zweite durch. „Entweder waren Stoßfestigkeit oder UV-Schutz mangelhaft, oder die Verarbeitung war so schlecht, dass der Brillenträger anfing zu schielen“, so TÜV-Augenschutz-Experte Patrick Niklaus.

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