Wohin fahren die Südafrikaner, Dänen oder Bulgaren eigentlich gerne in den Urlaub? Und wie verbringen die Menschen aus den krisengeschüttelten EU-Ländern ihre Ferien? Wir zeigen, wo welche Nationen im Sommer am liebsten ausspannen.
Sommerurlaub ist nicht gleich Sommerurlaub, jedes Land hat seine eigenen Urlaubstraditionen. Vor allem in Europa ändert die schwierige wirtschaftliche Lage einige Urlaubsgewohnheiten - viele Menschen bleiben zu Hause. Aber das ist nicht überall so. Weltweit profitieren sogar manche von der Krise, wie eine dpa-Umfrage in mehr als 15 Ländern weltweit zeigt.
Urlaub an den eigenen Stränden ist angesagt
Nicht nur die Griechen machen krisenbedingt vermehrt Urlaub im eigenen Land, auch die Spanier, Portugiesen und Italiener fahren an die heimischen Küsten. In den meisten Ländern scheint das generell üblich: Die Brasilianer reisen zum Beispiel gerne an einen ihrer 2000 Strände, die Österreicher spannen in Tirol aus, die Südafrikaner besuchen ihre großartigen Nationalparks und die Polen machen einen Ausflug nach Masuren. Auch in den USA ist Urlaub im eigenen Land angesagt, nur ein Drittel der US-Amerikaner hat überhaupt einen Reisepass.
In jedem Land gibt es eine kleinere Gruppe von Urlaubern, die es ins weiter entfernte Ausland zieht. Ansonsten stehen die Nachbarländer häufig hoch im Kurs. So ist Deutschland-Urlaub zum Beispiel bei den Schweizern und den Dänen immer beliebter. Einige Länder haben ihre klassischen Urlaubsorte, wohin besonders viele auf einmal reisen. Zum Beispiel fahren inzwischen so viele Urlauber aus Tschechien nach Kroatien, dass extra tschechische Polizisten zur Unterstützung an die Ferienorte kommen.
Wollen Sie genau wissen, wer wo die Ferien verbringt? In unserer Bildergalerie zeigen wir die Reiseziele verschiedener Länder.
Obwohl die Griechen 30 Tage Urlaub im Jahr haben, können die Menschen im Pleite-Staat in diesem Sommer keine großen Sprünge machen. Da wird die Oma auf dem Dorf plötzlich wieder zum lohnenden Reiseziel. Für die anderen kommen immerhin die heimischen Strände infrage.
Foto: dpa
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