Sie liegt in einem Gebäudekomplex aus der Zeit des Nationalsozialismus, dem „Koloss von Prora“.
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Dieser sollte ein groß angelegtes Ostseebad der Nazis werden. Zwischen 1935 und 1939 wurde daran gebaut, die Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF) wollte dort 20.000 Urlauber gleichzeitig unterbringen.
Foto: Bundesarchiv Bild 183-2008-0118-500
Die Bauarbeiten wurden jedoch nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges eingestellt. Übrig blieben acht aneinandergereihte baugleiche Häuserblocks entlang der Küste auf einer Länge von 4,5 Kilometern.
Foto: dpa
Die Geschichte von Prora zeigt gleich neben der Jugendherberge ein Museum.
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Hier kann man ein Zimmer mit Original-KdF-Einrichtung besichtigen.
Foto: Schramme/Wikimedia
Was mit dem denkmalgeschützten Komplex nach dem Mauerfall geschehen sollte, war stets unklar, so dass das Gebäude zusehends verfiel.
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Vor sechs Jahren erwarb dann der Landkreis Rügen einen der Blocks und übergab das Objekt an den neuen Betreiber: der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Jugendherbergswerkes.
Foto: dpa
Im Jahr 2009 begann dieser die Sanierung und Umbauarbeiten für die neue Jugendherberge Prora. Ein Flur vor der Sanierung…
Foto: DJH MV
In der neuen Unterkunft gibt es 96 Zimmer mit 400 Betten.
Foto: DJH MV
Alle Zimmer bieten einen Blick auf das Meer.
Foto: Kopist/Wikimedia
Angeschlossen ist ein Zeltplatz für zusätzlich 1000 campende Gäste.
Foto: DJH MV
Jugendherberge eröffnet in Nazi-Bau
Am 4. Juli öffnet die vielleicht größte Jugendherberge aller Zeiten auf Rügen.
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