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Klage abgeschmettert: Kündigung nach Böllerwurf in Dixi-Klo


 Foto: dpa/Montage
Krefeld –  

Wer einen Böller in eine Toilette wirft, könnte fliegen. Auch ohne Abmahnung, wie das Arbeitsgericht Krefeld jetzt festlegte.

Grundlage dafür war der Fall eines Gerüstbauers. Er hatte auf einer Baustelle einen Feuerwerkskörper gezündet und ihn in eine mobile Toilette geworfen, in der sich gerade ein Kollege aufhielt. Dieser zog sich schwere Verbrennungen zu und war drei Wochen lang arbeitsunfähig.

Dem Gerüstbauer wurde fristlos gekündigt, wogegen er geklagt hatte. Ohne Erfolg, das Gericht stimmte dem Bauunternehmen zu. Auch die Einhaltung der Kündigungsfrist sei in diesem Fall nicht zumutbar, so ein Richter.

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