Dienstag, 30. August 2011
Kalorienfalle Kantinenessen
Wie man im Job nicht dick wird
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Mahlzeit! Täglich das gleiche Ritual. Mit den Kollegen geht's mittags in die Kantine. Schaufelt man sich dort regelmäßig Pommes auf den Teller, setzt das schnell an, macht müde und faul. Ein paar Tipps, wie man sich bei der Arbeit gesund ernährt und fit bleibt.
Mindestens 30 Minuten Pause hat am Mittag, wer zwischen sechs und neun Stunden täglich arbeitet. So steht es im Arbeitsgesetz, erläutert Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Pause ist wichtig, damit man sich anschließend wieder besser konzentrieren zu kann. Wer keine Pause macht, dem drohen Leistungstiefs und Erschöpfung. Viele Arbeitgeber lassen ihren Beschäftigten sogar deutlich mehr Freiraum - bis zu zwei Stunden. „Individuelle Absprachen mit dem Chef sind möglich“, erläutert der Anwalt.
Zehn Tipps: Gesund essen im Büro
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Zehn Tipps: Gesund essen im Büro
Kantine (2/4): Frittiertes meiden
Meiden Sie Paniertes und Frittiertes wie Kroketten und Pommes Frites als Beilagen. Gesünder und kalorienärmer sind Pellkartoffeln, Reis und auch Nudeln. Auch gedünsteter Fisch ist weniger fett als panierter.
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Kantine (3/4): Abwechselungsreich essen
Wechseln Sie jede Woche zwischen maximal zwei Fleischgerichten, Fisch, Vegetarischem und Eintöpfen.
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Kantine (4/4): Obst oder Joghurt
Eigentlich selbstverständlich: Den Sahnepudding zum Nachtisch sollten Sie vermeiden. Gehört eine Nachspeise zum Kantinenessen dazu, lieber einen Joghurt oder einen Obstsalat wählen.
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Viel trinken
Auch eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr fördert die Konzentration. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, etwa 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Am Schreibtisch gelingt das leichter, wenn man sein Glas nach dem Austrinken direkt wieder auffüllt.
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Tipps für zwischendurch
Packen Sie sich für vor- und nachmittags viel Obst ein. Zum Beispiel Äpfel, Birnen, Weintrauben oder Bananen. So greifen Sie nicht zu Ungesundem, wenn Sie zwischendurch Hunger bekommen.
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Süßigkeiten meiden
Legen Sie sich erst gar keine Schublade mit Süßigkeiten an. Und erklären Sie den Vormittag bewusst zur Zeit ohne Schokolade und Co.. Gönnen Sie sich stattdessen lieber ein Stück Schokolade mit einer Tasse Tee oder Kaffee am Nachmittag.
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Sport treiben
Wer eine längere Pause macht, sollte die Zeit für sportliche Aktivitäten nutzen. Sport ist sinnvoll, um einen Ausgleich für sitzende Tätigkeiten zu schaffen, sagt Meike Henning vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Schon ein Spaziergang sorgt für die nötige Bewegung. Manche Firmen oder Studios bieten spezielle Kurse, zum Beispiel Yoga, in der Mittagspause an.
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Stress abbauen
Sportarten an der frischen Luft bringen zudem den Kreislauf in Schwung und bauen Stress ab. Walking oder Inline-Skating eignen sich dafür gut. Beliebt sind auch Mannschaftssportarten in Unternehmen, etwa Beach-Volleyball im Sommer oder der Lauftreff.
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Ein Nickerchen machen
Auch ein kurzer Mittagsschlaf ist in der Pause möglich. Dazu ist kein Bett nötig, „der Bürostuhl reicht“, sagt der Regensburger Schlafforscher Jürgen Zulley. „Das Nickerchen dauert idealerweise 10 bis 15 Minuten.“ Anschließend sind Konzentration und Kreativität erhöht. Wer regelmäßig mittags schläft, senkt zudem das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Kantine (1/4): Viel Salat essen
Essen Sie jeden Mittag einen kleinen Beilagensalat und wählen Sie für den Salat ein fettarmes Dressing. Der Salat hat wenige Kalorien, insgesamt fühlen Sie sich durch ihn jedoch besser gesättigt. Einmal die Woche sollte die Mittagsmahlzeit aus einem großen Salatteller bestehen.
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Längere Pausen können dann zum Beispiel genutzt werden, um Sport zu treiben. Einige Fitness- oder Yoga-Studios bieten bereits spezielle Kurse in der Mittagszeit an. Das ist besonders gut für Leute, die während ihrer Arbeit hauptsächlich am Schreibtisch sitzen.
Auf Frittiertes verzichten
Die meisten Arbeitnehmer wollen in der Essenspause auf ihr Mittagessen jedoch nicht verzichten. Das ist in Ordnung. Doch bei Bürotätigkeiten sollte wenig Frittiertes oder Paniertes verzehrt werden, rät Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Schließlich braucht ein Büroangestellter nur etwa 2400 Kalorien am Tag im Gegensatz zu einem Bauarbeiter, der locker 1000 Kalorien mehr verdrücken darf.
Lesen Sie in der Bilderstrecke zehn Tipps für eine gesunde Ernährung im Job.
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