Psychologie
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Freitag, 21. Dezember 2012

Weniger Schoki & Co.: So können Sie Ihre guten Vorsätze auch halten


Mehr als jeder Zweite hat das Ziel, sich 2013 weniger stressen zu lassen.
Mehr als jeder Zweite hat das Ziel, sich 2013 weniger stressen zu lassen.
Foto: dpa

Zum neuen Jahr gehören die guten Vorsätze. Mehr als jeder zweite Deutsche möchte weniger Stress und mehr Zeit für die Familie. Auch die Klassiker stehen weiter hoch im Kurs zum Beispiel, nicht mehr zu rauchen. Eine Umfrage klärt auch auf, wie lange wir im Schnitt durchhalten.

Weniger Stress und mehr Zeit für Familie und Freunde sind die beliebtesten Vorsätze für das kommende Jahr. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK nehmen sich 59 Prozent der Befragten vor, weniger Stress zu haben. 52 Prozent wollen häufiger Zeit mit ihren Lieben verbringen, diesen Wunsch äußern vor allem Männer.

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor, das Rauchen aufzugeben.
Zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor, das Rauchen aufzugeben.
Foto: dpa

Die Umfrageergebnisse unterscheiden sich nicht wesentlich von den Angaben in den Vorjahren. Auch für das Jahr 2013 sind die klassischen Vorsätze beliebt: Knapp die Hälfte der Befragten wollen mehr Sport treiben und mehr Zeit für sich selbst haben, 44 Prozent würden sich gerne gesünder ernähren. Abnehmen will jeder Dritte (34 Prozent), jeder Achte mit dem Rauchen aufhören (12 Prozent). Und 11 Prozent haben das Ziel, weniger Alkohol zu trinken, auch das ist ein typischer Vorsatz von Männern.

„Wenige realistische Ziele setzen“

Vor allem Männer möchten mehr Zeit mit der Familie verbringen.
Vor allem Männer möchten mehr Zeit mit der Familie verbringen.
Foto: dpa

Die entscheidende Frage ist: Wie lange hält man seine guten Vorsätze tatsächlich durch? Rund die Hälfte der befragten Personen erklärte, es sei im vergangenen Jahr kein Problem gewesen, das Vorgenommene durchzuhalten. Diese 49 Prozent setzten ihre Vorsätze mehrere Monate um. 15 Prozent schafften es maximal drei Monate. Sieben Prozent setzten ihre Ziele maximal einen Monat in die Tat um, drei Prozent eine Woche und vier Prozent laut Umfrage sogar nur wenige Stunden.

Ralf Kremer, Suchtexperte der Krankenkasse DAK, rät: „Lieber wenige realistische Ziele setzen und diese auch erreichen, als zu viele utopische Vorhaben verfolgen.“ Besonders das Rauchen aufzugeben ist kein einfaches Ziel. Studien haben ergeben, dass es Rauchern im Durchschnitt erst nach dem sechsten Versuch gelingt, ihre Nikotinsucht zu besiegen. Rückfälle und Ausrutscher gehören in den meisten Fällen dazu.

Welche Schritte dabei helfen können Nichtraucher zu werden, lesen Sie in der Bilderstrecke.

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