Immer wieder setzt sich Madonna für die Rechte Homosexueller ein. In Russland wird die Popqueen jetzt möglicherweise für ihr Engagement bestraft.
Weil Madonna während eines Konzerts in St. Petersburg zur Solidarität mit Schwulen und Lesben aufrief, wurde sie jetzt von neun russischen Aktivisten auf mehrere Millionen Euro verklagt. Die Aktivisten argumentieren, sie hätten sich von Madonnas Verhalten angegriffen gefühlt.
Möglich wird die Klage erst durch ein Gesetz, das seit Februar in St. Petersburg gilt. Es stellt die Förderung von Homosexualität gegenüber Minderjährigen unter Strafe. Die Aktivisten sagen, bei Madonnas Konzert am 9. August seien Kinder ab zwölf Jahren im Publikum gewesen.
Neben Madonna haben die Aktivisten auch den Konzertveranstalter und den Betreiber der Konzerthalle. Gefordert wird eine Entschädigung von 333 Millionen Rubel (8,5 Millionen Euro).
Die 53-Jährige treibt täglich verbissen mehrere Stunden Sport um jung zu bleiben. Doch auch an der Queen of Pop gehen die Zeichen der Zeit nicht spurlos vorbei.

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